Der Schachklub Landau-Dingolfing durfte am Faschingssontag zum zweiten Mal in seiner Geschichte die niederbayerische Einzelmeisterschaft im Blitzschach ausrichten. Blitzschach bedeutet, dass jeder Spieler nur fünf Minuten Bedenkzeit pro Partie hat. Es muss also in der Tat blitzschnell gehen, denn wenn man seinen Gegner nicht innerhalb dieser vorgegebenen Zeit matt setzt, verliert man die Partie. Ungenauigkeiten und Konzentrationsfehler werden bei dieser Spielart oft gnadenlos bestraft.

Die Pokalgewinner mit Sieger Dominic Wiesnet (hinten Mitte).

Dass der Klub ein so wichtiges Turnier auf niederbayerische Ebene überhaupt ausrichten konnte, lag wieder einmal an der Gastfreundschaft der Kolpingfamilie, die den Schachfreunden erneut den Saal ihres Vereinsheimes zur Verfügung stellten, der auf Grund seiner Größe und Helligkeit einen optimalen Spielbetrieb ermöglicht. Da der Spieltag leider direkt in die Faschingsferien fiel, fanden sich dieses Jahr etwas weniger Spieler ein als beim letzten Mal ein. 26 Kämpfer aus neun Vereinen, davon allein zehn Dingolfinger traten zehn Uhr vormittags erstmals gegeneinander an.

13 Runden lang fochten die Anwesenden um die begehrten vorderen Plätze, die die Qualifikation für die Bayerische Meisterschaft versprachen. Der Kampf war schon deshalb sehr spannend, da sich die stärkeren Spieler schon zu Beginn den einen oder anderen Ausrutscher leisteten. Erst im letzten Spieldrittel setzte sich der amtierende Blitzschachmeister, Dominic Wiesnet (SK Passau), vom Verfolgerfeld ab und gab seinen Vorsprung bis zum Schluss nicht mehr her. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Michael Popp (TV Geiselhöring) und Ludwig Bielmeier (SV Deggendorf).

Aber auch die Dingolfinger verzeichneten Erfolge: Felix Durmaier ergatterte mit siebeneinhalb Punkten den Pokal „Bester in der Wertungsklasse unter 1800 DWZ“ und Karl-Heinz Krause durfte mit sechs Zählern als Bester unter 1400 DWZ eine Trophäe mit nach Hause nehmen. Durmaier wurde außerdem als stärkster Spieler des heimischen Schachvereins ausgezeichnet. Um 15 Uhr waren alle Duelle und die Siegerehrung dank der straffen Organisation von Spielleiter Alexander Stadler vorüber und die Anwesenden traten die Heimreise an.

Quelle: Dingolfinger Anziger vom 05.03.2019


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