Der Schachklub Landau-Dingolfing errang am letzten Sonntag einen großen Erfolg: bei der niederbayerischen Blitzschach-Mannschaftsmeisterschaft in Röhrnbach konnte man den Vizemeistertitel und damit die Qualifikation für die bayerische Ebene einheimsen. Besonders erfreulich war, dass gleich neun Spieler antraten und somit zwei Mannschaften des Vereins am Start waren. Bewusst hatte der Verein eine etwas DWZ-stärkere und eine etwas schwächere Truppe geformt, da man sich so die besseren Chancen auf einen der beiden vorderen Qualifikationsplätze machte.

Mit dieser Strategie geriet der Klub aber erst mal gehörig ins Straucheln. Michael Gahr, Manuel Albrecht, Dr. Christoph Schultes und Alexander Hirtreiter, die die erste Mannschaft bildeten, erlitten gleich zu Beginn eine empfindliche Niederlage ausgerechnet gegen ihre Vereinskameraden Krystian Ofierzynski, Felix Durmaier, Florian Huber, Moritz Stöttner und Niklas Rohne. Es dauerte eine ganze Weile, bis sie sich von diesem Schock erholten und wieder Tritt fassten. Nachdem die erste Hälfte des Turniers vorbei war, fand sich die Speerspitze des Klubs nur auf dem undankbaren dritten Tabellenplatz wieder.

Die „Blitzer“ des Schachklubs Landau-Dingolfing

 

Dann aber kam der Schach-Zug ins Rollen. Dr. Schultes und Hirtreiter machten an den Brettern drei und vier gleich reihenweise Kleinholz aus ihren Gegnern. Mit 18 bzw. 15 Punkten aus 20 Runden erzielten sie Spitzenresultate. Gahr und Albrecht trafen an den ersten beiden Brettern auf deutlich stärkere Kontrahenten und taten sich daher natürlich viel schwerer. Da sie aber auch regelmäßig Remisen und volle Punkte beisteuerten, sprangen am Ende immer bessere Gesamtresultate heraus. Die Partien verliefen mitunter hochspannend und dramatisch. Anders als im Normalschach, bei dem einem Spieler bis zu drei Stunden zur Beendigung seiner Partie zur Verfügung stehen, verfügen beim Blitzschach die Gegner nur über eine Bedenkzeit von jeweils fünf Minuten, was regelmäßig zu hektischer Betriebsamkeit führt.

In der zweiten Turnierhälfte funktionierte das Zusammenspiel zwischen den beiden Teams auch wieder gut: die zweite Mannschaft nahm den Verfolgern der ersten Mannschaft immer wieder wichtige Punkte ab und hatte somit einen erheblichen Anteil daran, dass diese letztendlich den begehrten zweiten Platz erreichte. Sieger wurde der DJK Schaibing, dessen Vertreter eine hervorragende Leistung ablieferten. Zwei Schaibinger errangen sogar jeweils 19 Punkte aus 20 Partien. Nur eine einzige Niederlage mussten die Bayerwälder in Runde neun einstecken: nämlich gegen den Schachklub Landau-Dingolfing. Auf Platz drei landete der SK Passau.

Quelle: Dingolfinger Anzeiger vom 08.10.2019


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