Mannschaftsführer Hans Theiß war zufrieden.Mit 5,5:2,5 hat der Schachklub Landau-Dingolfing am letzten Sonntag einen weiteren Abstiegskandidaten aus der Niederbayernliga geschlagen. Der TV 1862 Geiselhöring hatte an diesem Tag gegen den heimischen Schachklub gar kein Glück. So konnte Dietmar Weidlich, als sein Gegner einen Figurengewinn nicht erkannte, den Kopf gerade noch aus der Schlinge ziehen und seine Partie ins Remis retten. Im Remishafen waren zu diesem Zeitpunkt auch bereits Mannschaftsführer Hans Theiß und sein Kontrahent angelangt. Die Drachenvariante im Anzug schmecke weder ihm noch dem Geiselhöringer, so dass sich beide früh auf die Punkteteilung einigten.

Alexander Hirtreiter sicherte den Sieg.

Mit einem überraschend klaren 7:1 – Auswärtssieg gegen den SV Schaibing hat sich der Schachklub Landau-Dingolfing am letzten Sonntag die Chance auf den Verbleib in der Niederbayernliga gewahrt. Was auf Grund des deutlichen Ergebnisses wie ein einfacher Spaziergang aussah, war in Wirklichkeit ein hart erkämpfter Erfolg. Den Grundstein hierfür legte Mannschaftsführer Hans Theiß am Spitzenbrett, als er nach der Bogoljubow-Indischen Verteidigung dem spielstärksten Schaibinger früh ein Remis abtrotzen konnte.
Die übrigen Duelle waren lange Zeit in der Schwebe. Dr. Christoph Schultes versuchte mit dem abgelehnten Damengambit den weißen Eröffnungsvorteil zu minimieren, während Alexander Hirtreiter und Helmut Fuchsgruber eine Skandinavische Verteidigung vorgesetzt bekamen und im Mittelspiel leichten Raumvorteil erlangten. Felix Durmaier geriet mit seiner Caro-Kann-Spielweise sogar leicht unter Druck und hatte Mühe, die Kontrolle am Brett zu behalten.

Florian Huber konnte mit seiner Leistung zufrieden sein.

Mit 4,5:3,5 gelang der zweiten Mannschaft des Schachklubs Landau-Dingolfing am letzten Sonntag ein wichtiger Sieg über den TSV Ergoldsbach. Im Vorfeld hatten die Dingolfinger diesem Duell durchaus mit Spannung entgegengefiebert, zumal die Goldbachtaler als absolut ebenbürtige Gegner eingeschätzt wurden. Zum Glück für Mannschaftsführer Florian Huber waren dieses Mal neben Manuel Albrecht, Niklas Rohne, Karl-Heinz Krause, Gottlieb Kutschera und Dietmar Weidlich auch die beiden Topscorer Krystian Ofierzynski und Albert Schmol wieder an Bord. Man trat also weitgehend in Bestbesetzung an.
Es entwickelte sich dann auch prompt der erwartete heftige Kampf. Florian Huber entschied sich am Spitzenbrett gegen einen starken Kontrahenten im Spanier für das seltene Jänisch-Gambit und trennte sich früh vom Läuferpaar. Es entstand eine relativ ruhige Stellung, die keiner der beiden Streithähne ohne Risiko aufbrechen konnte.

Die beiden Sieger: Martin Christlmaier und Giacomo Barone. Die traditionellen Weihnachtsturniere des Schachklubs Landau-Dingolfing waren auch dieses Jahr ein voller Erfolg. Am letzten Freitag fanden sich 15 Schachfreunde im Spiellokal des Klubs ein und es entwickelte sich ein spannendes und ereignisreiches Match.  Gespielt wurde mit fünf Minuten Bedenkzeit pro Spieler und Partie. Bei einem solchen „Blitzschachmodus“ zählen neben taktischem und rechnerischem Können vor allem Risikobereitschaft und schnelle Entscheidungskraft.  Diese beiden Eigenschaften weist im Schachklub insbesondere Blitzschachspezialist Martin Christlmaier auf, wenngleich er sich dieses Mal in der ersten Halbzeit etwas schwerer tat. Durch eine unerwartete Niederlage gegen Helmut Fuchsgruber und ein mühsames Remis gegen Alexander Hirtreiter fiel  Christlmaier zunächst etwas zurück.  In der zweiten Turnierhälfte lies der Dingolfinger aber nichts mehr anbrennen und heimste Sieg um Sieg ein. Mit 12,5 von 14 möglichen Punkten stand er, wie schon in den letzten Jahren, schließlich als Gesamtsieger fest. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Dr. Christoph Schultes und Alexander Hirtreiter.

Karl-Heinz Krause siegte nach hartem Kampf

Der Schachklub Landau-Dingolfing findet weiter nicht in die Erfolgsspur zurück. Am letzten Sonntag ging erneut ein wichtiges Heimspiel gegen den FC Ergolding mit fünf zu drei verloren. Kurt Hähnlein schaffte am vierten Brett zwar ein relativ sicheres Remis, Alexander Hirtreiter dagegen ging an Brett drei im Mittelspiel etwas zu aggressiv zu Werke und ließ sich zu einem inkorrekten Angriff hinreißen, den sein Gegner souverän konterte. Am Ende stand Hirtreiter mit einem Bauern und einer Qualität weniger da und musste die weiße Flagge hissen. Dr. Christoph Schultes sah sich an Brett zwei mit der Holländischen Verteidigung konfrontiert und konnte aus der Eröffnung heraus leichte Materialvorteile erringen. Dabei verbrauchte er jedoch viel zu viel Bedenkzeit und übersah daher, dass sein Springeropfer im Endspiel nicht erfolgversprechend war.

Dr. Schultes gewann als Einziger in Straubing.

Die beiden Mannschaften des Schachklubs Landau-Dingolfing sind mit jeweils einem Sieg und einer Niederlage in die neue Saison der Niederbayernliga und der Bezirksliga West gestartet.  Für die erste Mannschaft setzt es nach einem deutlichen Heimerfolg gegen den SV Röhrnbach nun eine deutliche 5:3 – Auswärtsklatsche am letzten Sonntag gegen den SC Straubing. Beide Vereine traten in Bestaufstellung an, aber ziemlich bald zeigte sich, dass die Straubinger fast an allen Brettern in besserer Tagesform waren als die Dingolfinger. Martin Christlmaiers frühes Remis am Spitzenbrett gegen einen starken Kontrahenten passte noch ganz gut ins Konzept des Klubs. Bald darauf rauchten aber auch Helmut Fuchsgruber und Mirsad Adrovic an den Brettern vier und sieben die  Friedenspfeifen mit ihren Gegnern. Aus einer Damenindischen und einer Sizilianischen Verteidigung waren sehr ausgeglichene Positionen entstanden, die die Gäste nicht ausspielen wollten.
Felix Durmaier entschied sich an Brett acht für einen etwas exotischen Fianchetto-Slawen, den sein routinierter Opponent jedoch mit ruhigem und präzisem Positionsspiel konterte. Früh schon musste die Dingolfinger Nachwuchshoffnung sein Läuferpaar abgeben und mühte sich stundenlang in gedrückter Stellung ab, bis ihm im Mittelspiel ein Fehler unterlief und er einen Bauern verlor. Einer massiven Dame-Läufer-Batterie seines Gegners hatte Durmaier schließlich nichts mehr entgegenzusetzen, so dass ihm nur noch die Kapitulation übrig blieb.

Vorstandvorsitzender Josef Reidl und Vereinsmeister Martin Christlmaier.Bei der diesjährigen Hauptversammlung des Schachklubs Landau-Dingolfing mussten keine Vorstandswahlen durchgeführt werden, so dass die Ereignisse der letzten und der Ausblick auf die kommende Saison im Vordergrund standen. Vorstandsvorsitzender Josef Reidl hob in seinem Rechenschaftsbericht insbesondere die vorbildliche Jugendarbeit des Übungsleiters Gottlieb Kutschera hervor, für dessen Einsatz und Engagement  er sich im Namen des gesamten Schachklubs ausdrücklich bedankte.

Der Abstieg der zweiten Mannschaft aus der Niederbayernliga in die Bezirksliga West wurde von allen Teilnehmern sehr bedauert; es war immerhin das erste Mal in der Vereinsgeschichte, dass der Klub in dieser Liga gleich mit zwei Mannschaften vertreten war. Immerhin hatte man es aber geschafft, in der letzten Runde den Klassenerhalt der ersten Mannschaft zu sichern. In der Bezirksliga sollen in der anstehenden Saison jetzt auch verstärkt Jugendspieler eingesetzt werden.

Kurt Hähnlein siegte souverän.Mit einem überraschend klaren 5:3-Erfolg gegen den FC Ergolding endete am Sonntag die neunte und letzte Runde der Niederbayernliga für die erste Mannschaft des Schachklubs Landau-Dingolfing. Die beiden Vereine waren nicht ganz in Bestbesetzung aufmarschiert und zunächst verlief das Aufeinandertreffen recht friedlich. An den beiden ersten Brettern schlossen Martin Christlmaier und Dr. Christoph Schultes mit ihren Gegnern früh Frieden und nahmen jeweils halbe Punkte mit. Im Abtauschspanier und im Modernen Benoni waren schwierige Stellungen entstanden, die offenbar keiner spielen wollte.

Dann wurden die Kämpfe heftiger. Helmut Kurz und Dietmar Weidlich mussten an den Brettern sechs und sieben gegen zwei Ergoldinger Jugendspieler antreten, die ihren ganzen Ehrgeiz in die Partie warfen. Kurz wickelte im Londoner System bald in ein Läuferendspiel ab und gewann kurzeitig sogar einen Bauern. Diesen holte sich sein Opponent jedoch wieder zurück und nun verfügten beide Seiten über zwei verbundene Freibauern. Damit war die Position praktisch tot und die Streithähne mussten sich auf ein Remis verständigen. Dietmar Weidlich griff wieder einmal auf seinen wilden Angriffsstil zurück, der regelmäßig sowohl seine Kontrahenten als auch seine Mannschaftskollegen in Angst und Schrecken versetzt. Selbst ständig kurz vor dem Matt stehend, warf er eine Figur nach der anderen ins Feld und lockte den feindlichen König immer mehr in die Brettmitte und damit urplötzlich in ein undurchdringbares Mattnetz. Mit dieser hervorragenden Leistung sicherte Weidlich den ersten Partiegewinn für die Dingolfinger.

Schach in Landau

Am Freitag (21.09) findet der Schachabend wegen der Umbaumaßnahmen in der Landauer Dreifachsporthalle wieder im Kolpinghaus in Dingolfing (Obere Stadt 72) statt.

Mitglieder gesucht

Der Schachklub Landau-Dingolfing sucht Verstärkung für seine Jugend- und Erwachsenenmannschaften in der Niederbayern- und Bezirksliga. Wir bieten zwanglose Trainingseinheiten und Vereinsturniere in angenehmer Atmosphäre und ein auch ansonsten intaktes Vereinsleben. Vorkenntnisse sind von Vorteil aber keine zwingende Voraussetzung. Schauen Sie doch einfach mal bei einem unserer Vereinsabende vorbei! Nähere Informationen finden Sie hier.