Manuel Albrecht konzentriert beim Spiel.Mit einer deutlichen 5,5:2,5-Niederlage beim SK Bruckmühl musste der Schachklub Landau-Dingolfing die Heimreise antreten. Es war die erste Begegnung dieser Art in der Regionalliga Süd-Ost, in die der Klub diese Saison aufgestiegen war. Da alle bereits im Vorfeld wussten, dass die Mannschaften auf gesamtbayerische Ebene eine ganze Klasse stärker sind, als der heimische Verein, tat die Niederlage auch nicht sonderlich weh. In diesem Jahr gilt für die erste Mannschaft das Motto „Dabei sein ist alles“.
Es kamen bei dieser Begegnung  jedoch  einige gute Ergebnisse zu Stande. So konnten Dr. Christoph Schultes, Alexander Hirtreiter, Kurt Hähnlein, Rudi Senff und Helmut Kurz ihre Partien unentschieden halten und das gegen Kontrahenten, die im Schnitt 150 DWZ-Punkte mehr auf dem Konto hatten. Martin Christlmaier, Dietmar Weidlich und Helmut Fuchsgruber mussten sich leider der Übermacht ihrer Gegner beugen.
 
Dagegen legte die zweite Mannschaft in der Bezirksliga West gegen den SC Simbach einen furiosen Start hin. Im Auswärtsspiel triumphierte sie mit 7,5 zu 0,5 Zählern! An Brett eins griff Gottlieb Kutschera in der Eröffnung zwar etwas daneben, was ihm eine ziemlich schwierige Stellung im Mittelspiel einbrachte;  danach aber stand ihm aber das Glück zur Seite und sein Gegenüber stellte schlichtweg eine Figur ein, so dass  das Spiel des Dingolfingers doch noch von Erfolg gekrönt war.

KreuzWir trauern um unser langjähriges, treues Mitglied

Herrn Manfred Lorenz
 
Das Schachspiel war ihm seit seiner Schulzeit Freude und Herzensangelegenheit.
Wir verabschieden uns in Dankbarkeit und werden sein Andenken in Ehren bewahren
 
Dingolfing, 26.September 2013
Schachklub Landau-Dingolfing

 

Florian Huber, Albert Schmol, Günther Häring, (rechte Reihe) Helmut Kurz, Hans Theiß, Karl-Heinz Krause.       Zum ersten Mal seit drei Jahren versammelten sich die Mitglieder des Schachklubs Landau-Dingolfing wieder im Gasthof Bubenhofer, um ein Vereinsfest mit integriertem Schnellschachturnier abzuhalten. Unmittelbarer Anlass für die Feierlichkeit war der kürzlich errungene niederbayerische Meistertitel und der damit verbundene Aufstieg in die Regionalliga Süd-Ost. Die Teilnahme war, wie schon bei der vorangegangenen Jahreshauptversammlung, sehr erfreulich: 16 Schachfreunde fanden sich ein, um zunächst der Ansprache des Vereinsvorsitzenden Josef Reidl zu lauschen. Reidl lobte nochmals die hervorragende Leistung der ersten Mannschaft in der Niederbayernliga und forderte alle Spieler auf, in der kommenden Saison mit gleicher Begeisterung und Motivation ans Werk zu gehen, wie in der abgelaufenen Spielrunde.

Sodann ging man auch schon zum spannenden Teil des Festes über. Ein Schnellschachturnier wartete auf die Spieler. Jeder hatte sieben Partien mit je 15 Minuten Bedenkzeit zu absolvieren.  Zunächst sah es nach einer Überraschung aus. Topfavorit Martin Christlmaier strauchelte in der dritten Runde und gab überraschend einen Punkt ab. An die Spitze des Feldes setzten sich Dr. Christoph Schultes und Alexander Hirtreiter. Diese beiden trafen in Runde vier aufeinander und einigten sich nach schwerem Kampf auf ein Unentschieden. Dann aber startete Christlmaier seine Aufholjagd. Unbeirrt stürmte er nach vorne, Gegner um Gegner bezwingend und tatsächlich heimste er zum Schluss sechs Punkte ein. Das reichte zum Gesamtsieg aus. Auf Platz zwei lief einer der Senioren ins Ziel ein. Kurt Hähnlein hatte etwas verhalten begonnen und nach seinem wackeligen Start das Feld konsequent von hinten aufgerollt.  An seiner ruhigen und soliden Spielweise bissen sich etliche der jüngeren Kämpfer die Zähne aus. Alexander Hirtreiter landete punktgleich auf Platz drei. Anders als Hähnlein praktizierte er, wie immer, einen radikalen Angriffsstil, der ihm vier triumphale Partiegewinne, jedoch auch zwei Remisen und eine Niederlage einbrachte.

Nach der erfolgten Siegerehrung setzten sich die anwesenden Vereinsmitglieder noch zum Abendessen zusammen. Diskutiert wurde dabei vor allem die Frage, wie die kommenden Auswärtsspiele in der Regionalliga organisiert werden könnten. Die zu fahrenden Wegstrecken dürften nun erheblich länger werden, als dieses Jahr in der Niederbayernliga. Zum Abschluss bedankte sich Josef Reidl noch bei allen, die zum Gelingen des Vereinsfestes tatkräftig beigetragen hatten und wünschte allen einen guten Heimweg.


Foto: Der neue Vorstand (v.l.n.r.): Dr. Christoph Schultes, Josef Reidl, Alexander HirtreiterAm letzten Freitag fand in der Dreifachsporthalle Landau die obligatorische Jahreshauptversammlung des Schachklubs Landau-Dingolfing statt. Mit 18 anwesenden Mitgliedern war die Versammlung so gut besucht, wie schon lange nicht mehr. Der 1. Vorsitzende Josef Reidl eröffnete die Sitzung mit seinem  Rechenschaftsbericht. Er hob vor allem die Erfolge des Klubs in der vergangenen Spielsaison auf niederbayerischer Ebene hervor. Während die zweite Mannschaft in der Bezirksliga West mit dem zweiten Tabellenplatz nur knapp am Aufstieg vorbeischrammte, konnte die erste Mannschaft erstmals in der Vereinsgeschichte die Meisterschaft in der Niederbayernliga und damit den Aufstieg in die Regionalliga Süd-Ost feiern. Reidl gratulierte allen Spielern, die an diesem Ergebnis mitgewirkt hatten. Er wies im Übrigen darauf hin, dass der Verein mit derzeit 54 aktiven Schachfreunden zu den mitgliederstärksten in Niederbayern zählt, wenngleich die Teilnahmebereitschaft an den internen Klubturnieren etwas zu wünschen übrig ließe.
Als nächstes schritt Reidl zur Ehrung der Vereinsmeister. Die begehrte Trophäe durfte dieses Mal, wie schon im Vorjahr, Dr. Christoph Schultes in Empfang nehmen. Trotz zweier Auftaktniederlagen war es ihm gelungen, in der Folgezeit alle Partien zu gewinnen und am Ende die Tabellenspitze zu erklimmen. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Martin Christlmaier und Helmut Fuchsgruber.

Dr. Christoph Schultes steuerte einen halben Punkt bei.Mit einer Riesenüberraschung endete am Sonntag die neunte und letzte Runde in der Niederbayernliga: der bisherige Tabellenführer, der SC Rottal II, patzte in Grafenau, so dass dem Schachklub Landau-Dingolfing im Auswärtsspiel gegen den FC Ergolding ein 4,5:3,5-Erfolg reichte, um zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte die niederbayerische Mannschaftsmeisterschaft zu erringen! Dabei hatte es zu Saisonbeginn noch eher so ausgesehen, also ob sich der Klub um den Abstieg sorgen machen müsste. Zwei herbe Niederlagen gegen die Schachfreunde aus Schaibing und Aidenbach erzeugten zunächst Stirnrunzeln bei den Schachspielern des Landkreises. In der zweiten Saisonhälfte wendete sich dann das Blatt. Der Schachverein eilte von Sieg zu Sieg. Gründe hierfür gab es mehrere. Zum einen gelang es dieses Mal, dass fünf der acht Stammspieler in der Lage waren, alle neun Runden zu absolvieren. Dies verschaffte der heimischen Truppe eine ganz erhebliche Konstanz und einen großen Pluspunkt gegenüber den Konkurrenten. Hinzu kamen etliche gute Einzelleistungen und, auch das sei gesagt: eine gute Portion Glück. Einige gegnerische Mannschaften halfen bei den Erfolgen des Schachklubs kräftig mit, so im Übrigen auch der FC Ergolding in der letzten Runde. Da ein Spieler am Spieltag völlig überraschend absagen musste, waren die Mannen um Mannschaftsführer Hans Theiß bloß zu siebt angereist. Sonderlich verärgert war deshalb jedoch keiner, denn, so glaubten alle, „es geht ja sowieso um nichts mehr“.

Am Ende hat es doch nicht ganz sollen sein, mussten sich die Spieler des Schachklubs Landau-Dingolfing am letzten Sonntag schließlich eingestehen.  Im Topspiel der Saison gegen den Tabellenführer SC Rottal II erkämpfte sich der Klub ein sehr achtbares 4:4. Damit bleiben die Schachfreunde aus dem Landkreis auf Rang zwei der Niederbayernliga. Nur mit einem Sieg gegen die Rottaler wäre der Aufstieg in die Regionalliga möglich gewesen. Die Vorzeichen standen gar nicht schlecht: zum ersten Mal überhaupt in diesem Jahr war es Mannschaftführer Hans Theiß gelungen, alle acht Stammspieler an die Bretter zu bekommen. An Motivation und Kampfgeist mangelte es ebenfalls nicht. Allerding wussten auch die Gäste aus Eggenfelden und Pfarrkirchen genau, wie wichtig dieses Spiel werden würde und traten ebenfalls mit ihren österreichischen Gastspielern und damit fast in Bestbesetzung an.

Es entwickelte sich sofort ein heißes Gefecht, nur an Brett drei zeigte sich Dr. Christoph Schultes von seiner friedfertigen Seite und nahm ein frühes Remisgebot an.  Sein beschleunigter Drache hatte ihm zwar Ausgleich, aber keinen Vorteil eingebracht. Martin Christlmaier und Alexander Hirtreiter  kämpften da schon deutlich härter. In der Skandinavischen Verteidigung und in der Englischen Eröffnung mussten sie einige Schwierigkeiten meistern, ehe sie ruhige Mittelspiele erreichten. Diese gaben dann jedoch auch nicht mehr als zwei Unentschieden her.

In Topform präsentierte sich dagegen Kurt Hähnlein. Der amtierende niederbayerische Seniorenmeister hat derzeit einen beachtlichen Lauf. Das abgelehnte Blumenfeld-Gambit stellte ihn nur Anfangs vor gewisse Probleme.

"Erste" siegt 4,5:3,5 - Reserve mit Remis

Kurt Hähnlein hatte dieses Mal gut Lachen.Wenn das Glück ein Schachspieler wäre, dann muss es letzten Sonntag ein Mitglied des Schachklubs Landau-Dingolfing gewesen sein. Anders lässt sich nämlich der 4,5:3,5-Erfolg im Auswärtsspiel gegen die Spielgemeinschaft Regen-Viechtach nicht erklären. Im Vorfeld kam es bereits zu einem  ersten Rückschlag, da Helmut Kurz, ein zuverlässiger Stammspieler, krankheitsbedingt kurzfristig ausfiel. Dankenswerterweise sprang Reservist Dietmar Weidlich ein und so machte man sich bei Eiseskälte auf den Weg in den Bayerischen Wald. Im Spiellokal zeigte sich bald, dass die Regener eigentlich die etwas stärkere Mannschaft waren. Lediglich Dr. Christoph Schultes und sein Kontrahent einigten sich bereits nach sieben Zügen auf ein Remis; an den anderen Brettern sah die Lage dagegen meist alles andere als rosig aus. Kurt Hähnleins Gegner erspielte sich aus der Königindischen Verteidigung heraus einen wunderschönen Angriff auf die Königsstellung des amtierenden niederbayerischen Seniorenmeisters. Martin Christlmaier lehnte ein Eröffnungsgambit noch korrekt ab,  musste dann aber einen ungewollten Bauernverlust hinnehmen, der ihm im Gegenzug nur eine sehr bescheidene Initiative einbrachte. Dietmar Weidlich opferte seinen Läufer etwas optimistisch in die feindliche Königsstellung.

Mannschaftsführer Florian Huber war mit der Gesamtleistung zufriedenIn der Niederbayernliga scheint der Klassenerhalt fast perfekt zu sein und in der Bezirksliga West bestehen weiter Aufstiegschancen. Solautete das positive Fazit des Schachklubs Landau-Dingolfing am letzten Sonntag.  Wieder einmal waren beide Mannschaften im Kolpinghaus Dingolfing zum Doppelheimspiel angetreten und zwar gegen den SC Straubing I und den SV Aham.

Da bekannt war, dass die Straubinger auswärts manchmal an den hinteren Brettern etwas schwächeln, hatte sich der Klub durchaus gewisse Hoffnungen gemacht. Die Devise lautete deshalb: vorne wird versucht, Remis zu halten, die zweite Mannschaftshälfte spielt auf Sieg! Diese Taktik ging auch tatsächlich auf. Helmut Fuchsgruber überrannte seinen Gegner an Brett sechs mit der Colle-Zukertort-Eröffnung förmlich und meldete bereits nach knapp zwei Stunden den Partiegewinn. Fast zeitgleich konnte  Martin Christlmaier am Spitzenbrett ein Remis einheimsen.

Im Vierspringerspiel war er mit den schwarzen Steinen in der Lage, den weißen Anfangsvorteil zu neutralisieren und drohte bereits einen Bauern zu gewinnen, so dass sein Gegenüber trotz deutlicher DWZ-Überlegenheit recht zufrieden mit der Punkteteilung sein durfte. Alles in allem: eine hervorragende Leistung von Christlmaier! Mirsad Adrovic und Alexander Hirtreiter taten es ihm an den Brettern drei und vier nach. Beide erhielten in der Spanischen Partie erstaunlich früh Remisangebote, die sie auch annahmen.

Schach in Landau

Am Freitag (21.09) findet der Schachabend wegen der Umbaumaßnahmen in der Landauer Dreifachsporthalle wieder im Kolpinghaus in Dingolfing (Obere Stadt 72) statt.

Mitglieder gesucht

Der Schachklub Landau-Dingolfing sucht Verstärkung für seine Jugend- und Erwachsenenmannschaften in der Niederbayern- und Bezirksliga. Wir bieten zwanglose Trainingseinheiten und Vereinsturniere in angenehmer Atmosphäre und ein auch ansonsten intaktes Vereinsleben. Vorkenntnisse sind von Vorteil aber keine zwingende Voraussetzung. Schauen Sie doch einfach mal bei einem unserer Vereinsabende vorbei! Nähere Informationen finden Sie hier.