Mannschaftsführer Felix Durmaier.

Nach mehreren Anläufen ist es wieder einmal geschafft: die zweite Mannschaft des Schachklubs Landau-Dingolfing steigt aus der Bezirksliga West in die Niederbayernliga auf. Zu diesem freudigen Ereignis wurde der erst im letzten Jahr neu eingesetzte Mannschaftsführer Felix Durmaier vom Pressewart des Klubs interviewt:

 

Felix, die ganz klassische Frage zuerst: hast Du am Anfang der Saison mit dem Aufstieg gerechnet und wenn nein, was war denn das eigentliche Saisonziel?

Also vor der Saison war der erste Platz und der damit verbundene Aufstieg schon die ganz große Hoffnung von uns allen. Ich wusste, dass wir eine gut besetzte und breit aufgestellte Mannschaft hatten, deswegen hab ich fest daran geglaubt, dass wir im Kampf um den ersten Platz mitmischen könnten. Damit gerechnet habe ich aber auf Grund der starken Konkurrenz nicht so wirklich. Dass es dann aber doch geklappt hat, freut mich umso mehr.

 

Helmut Fuchsgruber, Dietmar Weidlich und Alexander Hirtreiter fuhren volle Punktgewinne ein.

Mit einem klaren 5:3-Erfolg gegen den Tabellenletzten, den SC Vilshofen, machte der Schachklub Landau-Dingolfing am letzten Sonntag in der Niederbayernliga einen großen Tabellensprung nach vorne. Während in der Bezirksliga West der Kampf der zweiten Mannschaft gegen den SC Rottal witterungsbedingt sogar abgesagt werden musste, arbeitete sich die erste Mannschaft durch dichtes Schneetreiben und auf glatten Fahrbahnen langsam nach Vilshofen vor.

Dort angekommen entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch mit den Gastgebern, bei dem der Klub allerdings von Anfang an die Nase immer etwas weiter vorn hatte. Rudi Senff lies im klassischen Drachen nichts anbrennen und erspielte sich gegen einen starken Gegner früh ein wertvolles Unentschieden. Das erste Ausrufezeichen setzte schon nach gut zwei Stunden Helmut Fuchsgruber. Sein Kontrahent agierte im Tarrasch-Franzosen etwas zu passiv. Er ließ die Figuren des Dingolfingers zu voller Entfaltung kommen, bis diese das gesamte Brett beherrschten und schließlich die Kapitulation des Vilshofeners erzwangen.

Siegte souverän: Albert SchmolMit dem SC Straubing und dem SV Aham waren am letzten Sonntag zwei Angstgegner beim Schachklub Landau-Dingolfing zu Gast. In der Niederbayernliga wiederholte sich leider das Szenario der letzten Jahre: gegen den SC Straubing erlitt die erste Mannschaft des Klubs eine knappe 4,5:3,5-Niederlage. Dabei lief so ziemlich alles schief, was schief laufen konnte. Zunächst unterschätzte Helmut Fuchsgruber an Brett vier das Potenzial seiner eigenen Stonewall-Stellung und willigte gegen einen etwas schwächeren Kontrahenten in ein Unentschieden ein. Ähnliches ereignete sich am vorletzten Brett. Ersatzmann Felix Durmaier ließ sich in seiner Caro-Kann-Verteidigung von einem Königsangriff seines Opponenten zu sehr einschüchtern und nahm ebenfalls etwas voreilig ein Remisangebot an.

Manuel Albrecht war erfolgreich Am letzten Sonntag hatte der Schachklub Landau-Dingolfing zum ersten Mal in dieser Saison mit einem Luxusproblem zu kämpfen: es waren mehr Spieler einsatzbereit als nötig! Daher konnten die beiden Mannschaftsführer Hans Theiß und Felix Durmaier gegen den TV 1862 Geiselhöring und den TSV Ergoldsbach jeweils Bestaufstellungen organisieren und das zahlte sich auch voll aus. In der Bezirksliga West fegten die Schachfreunde die Ergoldsbacher mit 6,5:1,5 vom Platz. Sicher war da auch etwas Glück dabei, denn in der Vergangenheit waren diese Gegner immer ebenbürtig gewesen.

Die erste Mannschaft musste in der Niederbayernliga da schon eine etwas größere Herausforderung meistern. Zwar stand am Ende ebenfalls ein fünf-zu-drei-Erfolg zu Buche, der Kampf war aber nicht so eindeutig, wie es das Ergebnis vermuten lässt. Die Geiselhöringer stemmten sich energisch gegen die Niederlage und lieferten den Dingolfingern an den ersten fünf Brettern spannende Duelle. Florian Huber stoppte mit seinem Colle-Zukertort-Aufbau schnell die feindliche Initiative und auch Hans Theiß baute sich im orthodoxen Damegambit solide auf und entwickelte Druck auf einen gegnerischen Randbauern. An beiden Plätzen wurde so das Remis gehalten. Wackeliger ging es da schon am zweiten Platz zu. Dr. Christoph Schultes konzentrierte sich zu sehr auf seine Verteidigung, so dass er einen erfolgversprechenden Springergegenangriff nicht erkannte. Da sein Kontrahent aber ebenfalls nicht energisch nachsetzte, schaffte es Schultes gerade mal so ins Unentschieden.

Die Brüder Lukas und Moritz Stöttner kamen erstmals gemeinsam zum EinsatzDie dritte Runde der Niederbayernliga und der Bezirksliga West endete für den Schachklub Landau-Dingolfing am letzten Sonntag mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die erste Mannschaft unterlag im Heimspiel gegen den etwas stärkeren SK Landshut knapp mit 3,5:4,5. Das gleiche Ergebnis fuhr die zweite Garnitur gegen den SC Straubing ein, allerdings hier mit dem glücklicheren Ende für den Klub.

Im Vorfeld musste der Verein wieder einmal mit seinen Personalsorgen kämpfen. Gleich mehrere Stammspieler fielen krankheits- und berufsbedingt aus und die beiden Mannschaftsführer Hans Theiß und Felix Durmaier mussten den letzten Reservisten aufbieten, um je acht Kämpfer zusammen zu bekommen.

Hans Theiß war mit der Mannschaftsleistung zufrieden. Beim Auswärtsspiel gegen den SV Deggendorf konnte der Schachklub Landau-Dingolfing am letzten Sonntag einen knappen und zugegebenermaßen auch etwas glücklichen 4,5-zu-3,5-Sieg einfahren. Beide Teams waren ungefähr gleich stark aufgestellt und es entwickelten sich an fast allen Brettern spannende und heiß umkämpfte Partien. Lediglich an Position sechs glich sich nach einem Damenbauernspiel die Stellung schnell aus und so vereinbarte Kurt Hähnlein mit seinem Gegner zügig ein Remis.

Mannschaftsführer Hans Theiß bekam es an Brett drei mit dem DWZ-stärksten Deggendorfer zu tun und musste sehr vorsichtig agieren, um nicht unter die Räder zu kommen. Es gelang ihm aber recht gut, alle aufziehenden Gefahren unter Kontrolle zu bekommen und er erreichte schließlich doch den Remishafen. In diesen segelte bald darauf auch Alexander Hirtreiter ein. Am zweiten Brett hatte er ein undurchsichtiges Mittelspiel zu bestehen. Da es sein Kontrahent aber auch nicht auf einen riskanten Schlagabtausch ankommen lassen wollte, erfolgte auch hier der Friedensschluss.

Kurt Hähnlein gewann nach hartem Kampf. Die Saison 2018/19 begann für den Schachklub Landau-Dingolfing mit einigen Premieren. Zum einen wurde die zweite Mannschaft von einem neuen Mannschaftskapitän aufs Schlachtfeld geführt. Felix Durmaier, seit Juli als Nachfolger von Florian Huber in Amt und Würden, konnte am letzten Samstag gegen die JVA Straubing zum anderen auf zwei Neulinge zurückgreifen: Giacomo Barone und Moritz Stöttner hatten in diesem Jahr erstmal die Altersgrenze überschritten, um in der JVA antreten zu dürfen.

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: mit 5,5:2,5 Punkten fuhr man einen überraschend deutlichen Sieg ein. Gottlieb Kutschera, Karl-Heinz Krause, Giacomo Barone und Fabian Reidl holten in vier taktisch interessanten Partien jeweils volle Punkte, so dass die soliden Unentschieden von Felix Durmaier, Moritz Stöttner und Niklas Rohne zum Gesamtsieg über die Truppe der JVA ausreichten. Lediglich Helmut Kurz musste gegen einen spielstarken Kontrahenten die weiße Flagge hissen.

Albert Schmol und Dr. Christoph Schultes bei der Analyse. Trotz der herben 2:6-Niederlage gegen den SC Straubing war der letzte Sonntag für den Schachklub Landau-Dingolfing ein guter Tag: da die Konkurrenz ebenfalls Federn lassen musste, steht der Klassenerhalt in der Niederbayernliga bereits vorzeitig fest. Im Mannschaftskampf selbst war leider, wie schon in der letzten Runde, von Anfang an der Wurm drin. Der kurzfristige Ausfall eines Stammspielers konnte nicht mehr kompensiert werden, so dass die Kämpfer um Kapitän Hans Theiß nur zu siebt antreten mussten.

Nachdem man sich über die schneeglatten Straßen in das Spiellokal der Straubinger vorgekämpft hatte, setzte es bald nach Turnierbeginn die nächsten Nackenschläge: Dietmar Weidlich agierte mit seiner modernen Zweispringereröffnung etwas zu passiv und erlaubte bei entgegengesetzten Rochaden einen gefährlichen feindlichen Angriff auf seinen Königsflügel. Der Versuch einer Gegenattacke kostete einen ganzen Läufer und gleich darauf die Partie. Kurt Hähnlein verteidigte sich mit der Damenindischen Variante und schaffte es auch, die Stellung auszugleichen. Mehr war jedoch nicht drin, das Duell endete schnell unentschieden.

Florian Huber spielte unentschieden.Am letzten Sonntag erlitt der Schachklub Landau-Dingolfing im Auswärtsspiel gegen den SC Rottal eine schwere 5:3-Niederlage. Die Schwierigkeiten hatten bereits im Vorfeld begonnen. Gleich reihenweise fielen ansonsten zuverlässige Stammspieler wegen Grippeerkrankung aus, so dass man nur mit Mühe acht Spieler zusammen bekam. Die Mannschaft, die schließlich antrat, glich auch mehr einem Lazarett als einer kampfeslustigen Truppe.

Zu diesen unglücklichen Umständen gesellte sich dann auch noch spielerisches Pech. Zwar war das Endergebnis nicht unverdient, aber über weite Strecken war der Klub den Rottalern ebenbürtig, so dass auch ein Gesamtunentschieden in Ordnung gewesen wäre. Aber es kam anders. Karl-Heinz Krause steckte gleich zu Beginn nach einer nimzowitschähnlichen Eröffnung etwas zu viel Bauern ins Geschäft. Seine Angriffsbemühungen verliefen im Sande und er musste bald die weiße Flagge hissen.

Kurt Hähnlein und Alexander Hirtreiter siegten souverän.Nach mehreren bitteren Heimniederlagen in dieser Saison schaffte der Schachklub Landau-Dingolfing am letzten Sonntag zu Hause im Dingolfinger Kolpinghaus schließlich die Trendwende. Mit einem 5:3-Erfolg gegen den SC Grafenau machte der Klub in der Tabelle der Niederbayernliga einen beachtlichen Sprung auf Platz zwei.

Das Duell der beiden Vereine ging zunächst recht zäh los. An keinem der acht Tische war irgendein entscheidender Vorteil für einen Kontrahenten erkennbar. Dr. Christoph Schultes und Mannschaftsführer Hans Theiß mühten sich beide im beschleunigten Sizilianer-Drachen ab. Die Grafenauer reagierten jeweils mit dem Jugoslawischen Angriff, was die Dingolfinger ihrerseits mit Damenausfällen an den Rand konterten. Alexander Hirtreiter bekam ebenfalls einen Sizilianer vorgesetzt und griff auf seine Spezialeröffnung zurück: der Grand-Prix-Attacke. Helmut Fuchsgruber fand mit seinem Colle-Koltanowski keinen rechten Weg durch die feindlichen Linien und geriet nach einer Abtauschkombination leicht in die Defensive. Kurt Hähnlein entschied sich im ablehnten Damengambit früh für einen Bauernausfall nach b5 und arbeitete an einer weitgehend ausgeglichenen Stellung. Rudi Senff tischte seinem Opponenten, wie fast jedes Mal mit den weißen Figuren, den Königsindischen Angriff auf und erzielte im Mittelspiel durch einen geschickten Läuferausfall einen Mehrbauern. Helmut Kurz fianchettierte im orthodoxen Damengambit früh seinen Damenflügelläufer, während sich Dietmar Weidlich nach seiner Zweispringer-Eröffnung in einer Art Franzosen mit Weiß wiederfand.

Hans Theiß gewann souverän.

Der Schachklub Landau-Dingolfing zeichnet sich in dieser Saison durch eine ärgerliche Heimschwäche und eine bemerkenswerte Auswärtsstärke aus. Folgerichtig ging letzten Sonntag das Duell beim FC Ergolding II mit 6:2 zu Gunsten des Klubs aus. Allerdings waren die Dingolfinger als Favoriten angereist und an allen Brettern hinsichtlich der DWZ-Zahl deutlich überlegen, obwohl zwei Stammspieler kurzfristig ausgefallen waren.

Dieser Ausfall wirkte sich auf die Kampfstärke des Schachklubs jedoch nicht aus, im Gegenteil. Die Ersatzspieler Dietmar Weidlich an Brett sieben und Albert Schmol an Brett achten legten sich richtig ins Zeug und meldeten schon früh volle Punktgewinne! Schmol hatte sich auf die messerscharfe Drachenvariante eingelassen und schaffte es bald, in ein ausgeglichenes Turmendspiel zu gelangen. Damit gab er sich aber nicht zufrieden und attackierte weiter, bis seinem Gegner tatsächlich ein leichter Fehler unterlief, der dem Ergoldinger einen Bauern und dann letztendlich die ganze Partie kostete. Weidlich opferte schon früh Material, um eine etwas bessere Stellung zu erhalten. Diesen Einsatz gewann er wie erhofft bald wieder zurück und lenkte, wie Schmol, in ein gewonnenes Turmendspiel ein.

Dietmar Weidlich gewann als Einziger.Beim Schachklub Landau-Dingolfing geht es in der Niederbayernliga derzeit abwechselnd auf und ab. Nach einem Auftaktsieg, einer Niederlage und einem weiteren Erfolg gegen die Vereine aus Geiselhöring, Landshut und Deggendorf, setzte es am letzten Sonntag wieder eine 6,5:1,5 – Klatsche gegen die Tabellenersten aus Passau. Dieser Rückschlag war zwar erwartet worden, schließlich waren die favorisierten Donaustädter an allen Brettern zum Teil weit überlegen; er hätte aber nicht so hoch ausfallen müssen.

Die Dingolfinger legten zunächst recht ordentlich los. Dietmar Weidlich packte an Brett acht seinen typischen Spielstil aus: ehrgeizig, angriffslustig und ein wenig riskant. Dieses Mal wurde das Risiko belohnt: nach Flankeneröffnung mit seinem Springer entwickelte er sich schneller als sein Gegner und gabelte im Mittelspiel einen ganzen Springer auf. Wenig später kapitulierte der Passauer. Auch Manuel Albrecht wehrte an Brett sechs im Abtauschfranzosen alle Angriffe ab. Das Zweispingerendspiel wollte beiden Kontrahenten nicht auskämpfen und man rauchte die Friedenspfeife.

Jugendtraining in Landau

Das Jugendtraining mit Gottlieb Kutschera beginnt in Landau wieder am 27. September.

Mitglieder gesucht

Der Schachklub Landau-Dingolfing sucht Verstärkung für seine Mannschaften in den niederbayerischen Ligen. Wir bieten zwanglose Trainingseinheiten und Vereinsturniere in angenehmer Atmosphäre und ein auch ansonsten intaktes Vereinsleben. Vorkenntnisse sind von Vorteil aber keine zwingende Voraussetzung. Schauen Sie doch einfach mal bei einem unserer Vereinsabende vorbei! Nähere Informationen finden Sie hier.