Dr. Christoph Schultes holte einen ganzen Punkt Es war ein hartes Rennen, das sich da am letzten Sonntag zwischen dem SK Freising und dem Schachklub Landau-Dingolfing in der Regionalliga Süd-Ost abspielte. Beide Vereine tummeln sich zur Zeit in der unteren Tabellenhälfte und traten in Bestbesetzung an, um sich endlich aus der Abstiegszone zu lösen.


Alexander Hirtreiter begann an Brett sechs schwungvoll, nahm aber dann doch bei erster Gelegenheit die sichere Remisausfahrt. Eine solche Ausfahrt verpasste Moritz Stöttner am zweiten Brett leider. Nachdem sich aus der Königsindischen Verteidigung zunächst eine Stellung mit Potenzial für beide Seiten entwickelt hatte, übersah er einen taktischen Einschlag und seine schachliche Fahrt endete in einem Totalschaden.  
Eine ganze Weile wogte der Kampf dann relativ ausgeglichen hin und her. Schließlich erzielte Mannschaftsführer Dr. Christoph Schultes am vorletzten Brett den Ausgleich. Schon früh hatte er in einer Nottebom-Stellung mit vertauschten Farben zugegriffen und einen Mehrbauern verspeist. Sein Kontrahent opferte dann eine ganze Figur, aber die erhoffte Attacke auf den Dingolfinger König kam nicht so recht vorwärts und endete schließlich in einer Sackgasse.

Manuel Albrecht spielte am Spitzenbrett unentschieden.

Mit einem 5:3-Heimsieg gegen den SV Ilmmünster fand der Schachklub Landau-Dingolfing am letzten Sonntag wieder zu seiner alten Stärke zurück. Eine Woche vorher hatte der Klub einen wahren „Seuchenauftritt“ gegen den SV Tegernsee hingelegt. Sage und schreibe sieben Stammspieler waren krankheitsbedingt ausgefallen und so erlebte man im schönen Oberbayern ein 0,5:7,5-Waterloo.

Zu Hause gegen den SV Ilmmünster lief es dann aber wieder rund, wobei man zugeben muss, dass die Gäste auch nicht ganz in Bestaufstellung aufmarschiert waren. Dennoch wiesen sie an praktisch jedem Brett immer noch die höhere DWZ-Zahl auf. Mannschaftsführer Dr. Christoph Schultes konnte neben Moritz und Lukas Stöttner noch Manuel Albrecht, Alexander Hirtreiter, Florian Huber und als Ersatzspieler Felix Durmaier und Rudi Senff aufbieten. Die beiden Reservisten zeigten an den zwei hinteren Brettern auch eine ganz hervorragende Leistung: Nach nur etwas mehr als zwei Stunden vermeldete Durmaier ein solides Remis und Senff ging sogar als Sieger aus einer messerscharfen Angriffspartie mit vertauschten Rochaden hervor.

Giacomo Barone schaffte bei seinem Regionalligadebüt ein Unentschieden. Der Höhenflug des Schachklubs Landau-Dingolfing in der Regionalliga Süd-Ost hält an. Nachdem das Aufsteigerteam in der ersten Runde den MTV Ingolstadt mit 4,5:3,5 geschlagen hatte, glückte letzten Sonntag ein weiterer Erfolg – dieses Mal gegen den Nachbarverein FC Ergolding. Das Endergebnis fiel genauso knapp aus wie vor drei Wochen, kam aber ganz anders zu Stande. Gegen die Ingolstädter holten die hinteren vier Bretter die meisten Punkte, gegen Ergolding glänzte der Klub dagegen auf den vorderen Plätzen.

Aber der Reihe nach. Krankheitsbedingte Ausfälle machten es Mannschaftsführer Dr. Christoph Schultes schwer, überhaupt eine Achtmanntruppe zusammenzutrommeln. Es war ein großes Glück, dass die Spieler der zweiten Mannschaft aushelfen konnten, da sie selbst in der Kreisklasse West spielfrei hatten. Jugendspieler Giacomo Barone feierte daher sein Debüt in der Regionalliga und auch Kurt Hähnlein sprang dankenswerterweise bereitwillig in die Bresche. Außerdem zogen noch Moritz und Lukas Stöttner, Florian Huber, Alexander Hirtreiter und Helmut Fuchsgruber ins Gefecht gegen die deutlich besser aufgestellten Gäste.

Hans Theiß siegte mit unorthodoxer Spielweise.Der Schachklub Landau-Dingolfing ist am letzten Sonntag besser als erwartet in die neue Saison gestartet. Zum ersten Mal in seiner Geschichte konnte er einen Sieg in der Regionalliga Süd-Ost, in die der Klub letztes Jahr aufgestiegen war, einfahren. 4,5:3,5 lautete das Endergebnis gegen den MTV Ingolstadt, auch wenn man schon zugeben muss, dass hier das Glück den Schachfreunden aus Dingolfing und Landau ziemlich hold war.

Aber der Reihe nach: Die Anfahrt zu den Gastgebern aus Ingolstadt verlief reibungslos und auch die neuen Hygieneregeln des Bayerischen Schachbundes konnten problemlos eingehalten werden, auch während des Spielbetriebs. Von Vorteil war sicher, dass die Mannschaft mit Manuel Albrecht, Moritz und Lukas Stöttner, Florian Huber, Hans Theiß, Alexander Hirtreiter, Dr. Christoph Schultes und Helmut Fuchsgruber fast vollständig aufmarschierte.

An den vorderen Brettern erwiesen sich die Gastgeber überlegen. Manuel Albrecht und Moritz Stöttner wurden hier etwas überrollt. Stöttner übersah schon früh ein Eröffnungsopfer und Albrecht konnte seinem sehr präzise spielenden Kontrahenten im Mittelspiel zu wenig entgegen setzen. Dagegen glückte Helmut Fuchsgruber an Brett acht mit den schwarzen Steinen wenig später der Anschlusstreffer.  

Moritz Stöttner siegte für den SchachklubDie Bäume wachsen halt doch nicht in den Himmel. Dies musste am letzten Sonntag auch der Schachklub Landau-Dingolfing erfahren. Nach einer Siegesserie in der ersten Saisonhälfte der Niederbayernliga setzte es gegen den SC Ortenburg eine klare 6:2-Niederlage. Zwar waren die Ortenburger bis zu diesem Zeitpunkt ebenfalls verlustpunktfrei und damit gemeinsam mit den Dingolfingern an der Tabellenspitze; die Mannen um Mannschaftsführer Hans Theiß konnten aber leider nur eine gewisse Zeit Widerstand gegen das Desaster leisten. Nahezu an allen Brettern mussten sie bald mit positionellen oder taktischen Schwierigkeiten kämpfen.

Als erste strichen Rudi Senff und Helmut Fuchsgruber die Segel. Der Leningrader und die Slawische Abtauschvariante brachten ihnen im Mittelspiel kein Glück. Bald darauf kapitulierte Dr. Christoph Schultes am Spitzenbrett. Im Rossolimo-Sizilianer hatte er sich zwar einen schönen Königsflügelangriff erspielt, in Zeitnot übersah er aber die gewinnbringenden Züge. Trotz Qualitätsgewinn war er nicht mehr in der Lage, eine Gegenattacke mit Dame und Springer auf seine schwarze Majestät abzuwehren.

Alexander Hirtreiter gewann an Brett drei. Mit einem klaren 5:3 setzte sich der Schachklub Landau-Dingolfing am letzten Sonntag gegen den SK Landshut durch und heimste damit den dritten Sieg in der dritten Runde der Niederbayernliga ein – ein Novum in der Vereinsgeschichte. Man muss aber fairerweise sagen: an diesem Tag war der Klub der klare Favorit. Die Gäste aus Landshut hatten den Ausfall dreier starker Stammspieler zu beklagen und mussten an den hinteren beiden Brettern auf etwas schwächere Reservisten setzen. Die Dingolfinger traten dagegen in fast absoluter Bestbesetzung an. Dennoch taten sich die Gastgeber anfangs etwas schwer. Der größte Druck lastete auf Helmut Fuchsgruber und Felix Durmaier an den Brettern sieben und acht. Schließlich erwarteten alle nichts anderes als zwei Siege gegen die Landshuter Aushilfsspieler und das war alles andere als einfach. An beiden Plätzen entwickelte sich ein Damenbauernspiel. Die Dingolfinger konnten zwar einen leichten Druck aufbauen, die Landshuter wehrten sich aber wirklich tapfer und erst im Turmendspiel heimsten Fuchsgruber und Durmaier jeweils einen Mehrbauern ein, der dann auch zum Sieg ausreichte. In Topform präsentierte sich einmal wieder Mannschaftsführer Hans Theiß. Seine Lieblingseröffnung, das Damengambit, spulte er herunter wie ein Uhrwerk, während sein Gegner immer mehr Bedenkzeit verbrauchte. In Zeitnot unterliefen dem Landshuter schließlich ein paar kleinere Ungenauigkeiten, die Theiß aber schnell zu einem tödlichen Angriff ausnutzte. Beim Stand von 3:0 kam der Schachklub dann aber etwas ins Straucheln.

Hans Theiß, Florian Huber und Kurt Hähnlein gewannen in Pfarrkirchen. Die ersten beiden Runden der Niederbayernliga sind für den Schachklub Landau-Dingolfing nach Maß verlaufen. Bereits der Saisonauftakt gegen den SC Straubing, dem Angstgegner der letzten drei Jahre, war von Erfolg gekrönt. Mit 4,5:3,5 Brettpunkten fuhr der Klub einen knappen, aber hart verdienten Sieg ein. Am letzten Sonntag folgte dann der zweite Streich. 5,5:2,5 lautete das Endergebnis gegen den SC Rottal-Inn.

Bemerkenswert an den beiden Triumpfen war der Umstand, dass Mannschaftsführer Hans Theiß jeweils nicht die vollständige Truppe aufbieten konnte. Berufs- und krankheitsbedingte Ausfälle erzwangen in jedem Spiel den Einsatz mehrerer Reservisten. Das schwächte den Verein aber in keiner Weise. Kurt Hähnlein, eigentlich an Brett eins der zweiten Mannschaft gesetzt, holte gegen Straubing einen halben Punkt, indem er gekonnt den angriffslustigen Colle-Zukertort seines Kontrahenten neutralisierte. In Pfarrkirchen machte er es sogar noch besser: Ein paar Ungenauigkeiten ausnutzend, durchbrach er im Mittelspiel die feindliche Stellung und meldete schon nach knapp zwei Stunden einen vollen Punktgewinn.

Mannschaftsführer Felix Durmaier.

Nach mehreren Anläufen ist es wieder einmal geschafft: die zweite Mannschaft des Schachklubs Landau-Dingolfing steigt aus der Bezirksliga West in die Niederbayernliga auf. Zu diesem freudigen Ereignis wurde der erst im letzten Jahr neu eingesetzte Mannschaftsführer Felix Durmaier vom Pressewart des Klubs interviewt:

 

Felix, die ganz klassische Frage zuerst: hast Du am Anfang der Saison mit dem Aufstieg gerechnet und wenn nein, was war denn das eigentliche Saisonziel?

Also vor der Saison war der erste Platz und der damit verbundene Aufstieg schon die ganz große Hoffnung von uns allen. Ich wusste, dass wir eine gut besetzte und breit aufgestellte Mannschaft hatten, deswegen hab ich fest daran geglaubt, dass wir im Kampf um den ersten Platz mitmischen könnten. Damit gerechnet habe ich aber auf Grund der starken Konkurrenz nicht so wirklich. Dass es dann aber doch geklappt hat, freut mich umso mehr.

 

Helmut Fuchsgruber, Dietmar Weidlich und Alexander Hirtreiter fuhren volle Punktgewinne ein.

Mit einem klaren 5:3-Erfolg gegen den Tabellenletzten, den SC Vilshofen, machte der Schachklub Landau-Dingolfing am letzten Sonntag in der Niederbayernliga einen großen Tabellensprung nach vorne. Während in der Bezirksliga West der Kampf der zweiten Mannschaft gegen den SC Rottal witterungsbedingt sogar abgesagt werden musste, arbeitete sich die erste Mannschaft durch dichtes Schneetreiben und auf glatten Fahrbahnen langsam nach Vilshofen vor.

Dort angekommen entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch mit den Gastgebern, bei dem der Klub allerdings von Anfang an die Nase immer etwas weiter vorn hatte. Rudi Senff lies im klassischen Drachen nichts anbrennen und erspielte sich gegen einen starken Gegner früh ein wertvolles Unentschieden. Das erste Ausrufezeichen setzte schon nach gut zwei Stunden Helmut Fuchsgruber. Sein Kontrahent agierte im Tarrasch-Franzosen etwas zu passiv. Er ließ die Figuren des Dingolfingers zu voller Entfaltung kommen, bis diese das gesamte Brett beherrschten und schließlich die Kapitulation des Vilshofeners erzwangen.

Siegte souverän: Albert SchmolMit dem SC Straubing und dem SV Aham waren am letzten Sonntag zwei Angstgegner beim Schachklub Landau-Dingolfing zu Gast. In der Niederbayernliga wiederholte sich leider das Szenario der letzten Jahre: gegen den SC Straubing erlitt die erste Mannschaft des Klubs eine knappe 4,5:3,5-Niederlage. Dabei lief so ziemlich alles schief, was schief laufen konnte. Zunächst unterschätzte Helmut Fuchsgruber an Brett vier das Potenzial seiner eigenen Stonewall-Stellung und willigte gegen einen etwas schwächeren Kontrahenten in ein Unentschieden ein. Ähnliches ereignete sich am vorletzten Brett. Ersatzmann Felix Durmaier ließ sich in seiner Caro-Kann-Verteidigung von einem Königsangriff seines Opponenten zu sehr einschüchtern und nahm ebenfalls etwas voreilig ein Remisangebot an.

Manuel Albrecht war erfolgreich Am letzten Sonntag hatte der Schachklub Landau-Dingolfing zum ersten Mal in dieser Saison mit einem Luxusproblem zu kämpfen: es waren mehr Spieler einsatzbereit als nötig! Daher konnten die beiden Mannschaftsführer Hans Theiß und Felix Durmaier gegen den TV 1862 Geiselhöring und den TSV Ergoldsbach jeweils Bestaufstellungen organisieren und das zahlte sich auch voll aus. In der Bezirksliga West fegten die Schachfreunde die Ergoldsbacher mit 6,5:1,5 vom Platz. Sicher war da auch etwas Glück dabei, denn in der Vergangenheit waren diese Gegner immer ebenbürtig gewesen.

Die erste Mannschaft musste in der Niederbayernliga da schon eine etwas größere Herausforderung meistern. Zwar stand am Ende ebenfalls ein fünf-zu-drei-Erfolg zu Buche, der Kampf war aber nicht so eindeutig, wie es das Ergebnis vermuten lässt. Die Geiselhöringer stemmten sich energisch gegen die Niederlage und lieferten den Dingolfingern an den ersten fünf Brettern spannende Duelle. Florian Huber stoppte mit seinem Colle-Zukertort-Aufbau schnell die feindliche Initiative und auch Hans Theiß baute sich im orthodoxen Damegambit solide auf und entwickelte Druck auf einen gegnerischen Randbauern. An beiden Plätzen wurde so das Remis gehalten. Wackeliger ging es da schon am zweiten Platz zu. Dr. Christoph Schultes konzentrierte sich zu sehr auf seine Verteidigung, so dass er einen erfolgversprechenden Springergegenangriff nicht erkannte. Da sein Kontrahent aber ebenfalls nicht energisch nachsetzte, schaffte es Schultes gerade mal so ins Unentschieden.

Die Brüder Lukas und Moritz Stöttner kamen erstmals gemeinsam zum EinsatzDie dritte Runde der Niederbayernliga und der Bezirksliga West endete für den Schachklub Landau-Dingolfing am letzten Sonntag mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die erste Mannschaft unterlag im Heimspiel gegen den etwas stärkeren SK Landshut knapp mit 3,5:4,5. Das gleiche Ergebnis fuhr die zweite Garnitur gegen den SC Straubing ein, allerdings hier mit dem glücklicheren Ende für den Klub.

Im Vorfeld musste der Verein wieder einmal mit seinen Personalsorgen kämpfen. Gleich mehrere Stammspieler fielen krankheits- und berufsbedingt aus und die beiden Mannschaftsführer Hans Theiß und Felix Durmaier mussten den letzten Reservisten aufbieten, um je acht Kämpfer zusammen zu bekommen.

Mitglieder gesucht

Der Schachklub Landau-Dingolfing sucht Verstärkung für seine Mannschaften in den niederbayerischen Ligen. Wir bieten zwanglose Trainingseinheiten und Vereinsturniere in angenehmer Atmosphäre und ein auch ansonsten intaktes Vereinsleben. Vorkenntnisse sind von Vorteil aber keine zwingende Voraussetzung. Schauen Sie doch einfach mal bei einem unserer Vereinsabende vorbei! Nähere Informationen finden Sie hier.