Kurt Hähnlein gewann nach hartem Kampf. Die Saison 2018/19 begann für den Schachklub Landau-Dingolfing mit einigen Premieren. Zum einen wurde die zweite Mannschaft von einem neuen Mannschaftskapitän aufs Schlachtfeld geführt. Felix Durmaier, seit Juli als Nachfolger von Florian Huber in Amt und Würden, konnte am letzten Samstag gegen die JVA Straubing zum anderen auf zwei Neulinge zurückgreifen: Giacomo Barone und Moritz Stöttner hatten in diesem Jahr erstmal die Altersgrenze überschritten, um in der JVA antreten zu dürfen.

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: mit 5,5:2,5 Punkten fuhr man einen überraschend deutlichen Sieg ein. Gottlieb Kutschera, Karl-Heinz Krause, Giacomo Barone und Fabian Reidl holten in vier taktisch interessanten Partien jeweils volle Punkte, so dass die soliden Unentschieden von Felix Durmaier, Moritz Stöttner und Niklas Rohne zum Gesamtsieg über die Truppe der JVA ausreichten. Lediglich Helmut Kurz musste gegen einen spielstarken Kontrahenten die weiße Flagge hissen.

Die erste Mannschaft wollte es tags darauf genauso gut machen. Auf Grund des Kirchweih-Festes in Dingolfing waren jedoch zwei Stammspieler ausgefallen, die durch Reservisten ersetzt werden mussten. Zur Überraschung aller traten jedoch auch die Gäste aus Röhrnbach alles andere als in Bestaufstellung an.

Das Resultat war optisch zweigeteilt: an den hinteren vier Brettern dominierte der Schachklub ganz deutlich. Zwar gab es für Rudi Senff kein Durchkommen und er musste sich mit einem Remis zufriedengeben. Dagegen baute der Senior im Team, Kurt Hähnlein, eine kraftvolle Position auf und als sein Gegner diese aufreißen wollte, rannte er direkt in einen tödlichen Läuferangriff des Dingolfingers, der die Partie entschied. Krystian Ofierzynski und sein Opponent entschlossen sich dazu, bereits in der Eröffnung Rambo-Schach zu spielen. Schon zu Beginn gab es deshalb spektakuläre Bauern- und Figurenopfer auf dem Brett zu sehen. Am Ende entstand zum allgemeinen Erstaunen ein ganz normales Schwerfigurenendspiel, bei dem dem Röhrnbacher schlicht ein Fehler unterlief, der ihm einen ganzen Turm kostete und seine Aufgabe zur Folge hatte. Eine sehr gute Leistung zeigte auch Manuel Albrecht. Im Mittelspiel mit zwei Türmen und ungleichfarbigen Läufern gab er nicht nach, sondern kämpfte zäh weiter, bis er seinem Rivalen einen Bauern abluchste und diesen Vorteil tatsächlich in einen vollen Punkt umwandelte.

An den vorderen vier Brettern zeigte sich leider genau das gegenteilige Bild: Helmut Fuchsgruber, Hans Theiß und Neuzugang Michael Gahr trafen auf schwere Gegner und trotz wechselvoller und schön anzuschauender Partien standen sie am Ende mit leeren Händen da. Lediglich Dr. Christoph Schultes war in der Lage, die Bauernstruktur so zu verschachteln, dass für seinen Gegenüber ein Durchbruch nicht möglich war und ein Remis vereinbart wurde. So lautete das logische Mannschaftsendergebnis 4:4, mit dem der Schachklub auch zufrieden sein musste.

Quelle: Dingolfinger Anzeiger vom 24.10.2018


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