Die Brüder Lukas und Moritz Stöttner kamen erstmals gemeinsam zum EinsatzDie dritte Runde der Niederbayernliga und der Bezirksliga West endete für den Schachklub Landau-Dingolfing am letzten Sonntag mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die erste Mannschaft unterlag im Heimspiel gegen den etwas stärkeren SK Landshut knapp mit 3,5:4,5. Das gleiche Ergebnis fuhr die zweite Garnitur gegen den SC Straubing ein, allerdings hier mit dem glücklicheren Ende für den Klub.

Im Vorfeld musste der Verein wieder einmal mit seinen Personalsorgen kämpfen. Gleich mehrere Stammspieler fielen krankheits- und berufsbedingt aus und die beiden Mannschaftsführer Hans Theiß und Felix Durmaier mussten den letzten Reservisten aufbieten, um je acht Kämpfer zusammen zu bekommen.

In der Niederbayernliga hatten die Dingolfinger von Anfang an einen schweren Stand. Dr. Christoph Schultes versuchte am Spitzenbrett den Colle-Zukertort mit einem Stonewall-Aufbau zu entschärfen, was ihm auch einigermaßen gelangt. Nach einem zweischneidigen Zentrumsvorstoß seines Gegners hätte er mit einer etwas energischeren Spielweise sogar Vorteil erringen können. So aber kam es schließlich zur Remisvereinbarung. Ersatzmann Gottlieb Kutschera nutze eine Unachtsamkeit seines Kontrahenten gnadenlos zum Figuren- und Partiegewinn aus. Dann jedoch machte sich die spielerische Überlegenheit der Landshuter bemerkbar: Manuel Albrecht, Helmut Fuchsgruber und Alexander Hirtreiter wurden in komplizierte Stellungen verwickelt. Sie gerieten zum Teil unter erheblichen Zeitdruck, bis sie leider allesamt die Segel streichen mussten. Krystian Ofierzynski und Felix Durmaier erreichten mit Mühe und Not das rettende Remisufer. Der schöne Ehrentreffer von Hans Theiß kurz vor Schluss nutzte nichts mehr: am Ende stand die Gesamtniederlage fest und sie hätte durchaus noch höher ausfallen können.

Die zweite Mannschaft machte es besser. Rudi Senff und Niklas Rohne zeigten an den vorderen Plätzen gute Leistungen. Sie legten mit ihren Unentschieden gegen nominell stärkere Opponenten den Grundstein für den Erfolg. Auch Vereinsvorsitzender Josef Reidl ließ nichts anbrennen und fuhr schnell einen halben Punkt ein. Giacomo Barone erlitt zwar zu Beginn einen Qualitätsverlust, Aufgeben kam für ihn aber nicht in Frage. Er zirkulierte seine Dame zum feindlichen Königsflügel, um seinen Widersacher nervös zu machen. Dieser griff schließlich fehl, verlor ersatzlos seinen Turm und gleich darauf die Partie. Reservist Manfred Pöschl sperrte die gegnerische Majestät mit Läufer und Bauer am Brettrand ein und erstickte sie schließlich mit der Dame. Lukas Stöttner ließ sich auf ein taktisches Geplänkel ein, aus dem er mit einem Mehrbauern siegreich hervorging. Durch diese Erfolge fielen die etwas unglücklichen Niederlagen von Karl-Heinz Krause sowie von Moritz Stöttner nicht ins Gewicht und man konnte den zweiten Mannschaftsieg in Folge feiern.

Quelle: Dingolfinger Anzeiger vom 28.11.2018


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