Manuel Albrecht war erfolgreich Am letzten Sonntag hatte der Schachklub Landau-Dingolfing zum ersten Mal in dieser Saison mit einem Luxusproblem zu kämpfen: es waren mehr Spieler einsatzbereit als nötig! Daher konnten die beiden Mannschaftsführer Hans Theiß und Felix Durmaier gegen den TV 1862 Geiselhöring und den TSV Ergoldsbach jeweils Bestaufstellungen organisieren und das zahlte sich auch voll aus. In der Bezirksliga West fegten die Schachfreunde die Ergoldsbacher mit 6,5:1,5 vom Platz. Sicher war da auch etwas Glück dabei, denn in der Vergangenheit waren diese Gegner immer ebenbürtig gewesen.

Die erste Mannschaft musste in der Niederbayernliga da schon eine etwas größere Herausforderung meistern. Zwar stand am Ende ebenfalls ein fünf-zu-drei-Erfolg zu Buche, der Kampf war aber nicht so eindeutig, wie es das Ergebnis vermuten lässt. Die Geiselhöringer stemmten sich energisch gegen die Niederlage und lieferten den Dingolfingern an den ersten fünf Brettern spannende Duelle. Florian Huber stoppte mit seinem Colle-Zukertort-Aufbau schnell die feindliche Initiative und auch Hans Theiß baute sich im orthodoxen Damegambit solide auf und entwickelte Druck auf einen gegnerischen Randbauern. An beiden Plätzen wurde so das Remis gehalten. Wackeliger ging es da schon am zweiten Platz zu. Dr. Christoph Schultes konzentrierte sich zu sehr auf seine Verteidigung, so dass er einen erfolgversprechenden Springergegenangriff nicht erkannte. Da sein Kontrahent aber ebenfalls nicht energisch nachsetzte, schaffte es Schultes gerade mal so ins Unentschieden.

Helmut Fuchsgrubers Partie war ebenfalls alles andere als klar. Im Turmendspiel hatten er und sein Gegner abwechselnd Vorteile, bis man sich auch hier auf die Punkteteilung einigte. Dasselbe Ergebnis vermeldete Michael Gahr, der im Skandinavier alles unter Kontrolle brachte, aber auch keinen so rechten Gewinnweg sah. Das sechste Remis steuerte schließlich Rudi Senff am letzten Brett bei. In der Königsindischen Verteidigung büßte er zwar einen Bauern ein, da seine Figuren im Mittelspiel aktiv postiert waren, gab es für seinen Opponenten jedoch kein Durchkommen.

Die Entscheidung fiel an den Positionen sechs und sieben. Kurt Hähnlein war bereits einen Mehrbauern vorne. Durch eine leichte Unachtsamkeit ging dieser Vorteil wieder verloren. Hähnlein ließ sich dadurch aber nicht entmutigen, schaffte sich einen mächtigen Freibauern und trieb diesen unaufhaltsam Richtung Grundreihe, bis sein Gegner schließlich kapitulierte. Manuel Albrecht kam im Damengambit etwas besser zu Recht als sein Gegenüber und ließ sich den Abtausch mehrerer Figuren zu, da er sich schon früh eine bessere Bauernstruktur erspielte. Am Ende wurden dem Geiselhöringer zwei Hängebauern zum Verhängnis, die Albrecht so lange angriff, bis einer von ihnen flöten ging. Diesen Vorteil gab der Landauer bis zum Schluss nicht mehr her.

Quelle: Dingolfinger Anzeiger vom 18.12.2018


Jugendtraining in Landau

Das Jugendtraining mit Gottlieb Kutschera beginnt in Landau wieder am 27. September.

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