Florian Huber war mit der Mannschaftsleistung zufrieden.

In der zweiten Runde der Niederbayernliga setzte es am letzten Sonntag für den Schachklub Landau-Dingolfing eine deftige 2,5:5,5-Niederlage gegen den TV Geiselhöring. Dabei hätte dieses Ergebnis noch höher ausfallen können, denn die Schachfreunde aus Dingolfing hatten beinahe allesamt einen rabenschwarzen Tag erwischt. Dr. Christoph Schultes behandelte an Brett zwei die Holländische Verteidigung falsch und stellte im Mittelspiel auch noch einen Bauern ein. Dann jedoch sah sein Gegner für einen Moment lang den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr, verpasste den Siegeszug und bot stattdessen Remis, was Schultes sofort annahm. Mannschaftsführer Hans Theiß wählte am Spitzenbrett ebenfalls den Holländer als Eröffnung und baute sich stabil, aber etwas passiv auf. Mehr als ein Unentschieden war ebenfalls nicht drin.

 

Martin Christlmaier brachte an Brett drei gegen den Engländer seines Kontrahenten nicht viel zu Stande und musste ebenfalls heilfroh sein, dass er ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern erreichte und dieses im Gleichgewicht halten konnte. An Brett vier eroberte Alexander Hirtreiter mit seinem Londoner System gegen die Königsindische Verteidigung immerhin einen Mehrbauern. Da aber auch hier im Endspiel verschiedenfarbige Läufer auftauchten, war nicht mehr als die Punkteteilung drin.

Der Klub hatte also mit mehr oder weniger viel  Glück die vorderen vier Bretter remis gehalten und es sah deshalb zunächst gar nicht schlecht aus, waren die Geiselhöringer an den hintern Brettern nicht so stark aufgestellt wie üblich. Nun funktionierte aber fast nichts mehr. Dietmar Weidlich griff im Sizilianer schlicht daneben und verlor eine Figur. Helmut Fuchsgruber unterlief im Colle-Zukertort ein simpler Rechenfehler, der ihm eine Leichtfigur kostete. Kurt Hähnlein war nicht in der Lage, die gegnerische Freibauernbildung und dessen Umwandlung zu verhindern.  Lediglich Helmut Kurz, der sich wie Hirtreiter, ebenfalls für das Londoner System  entschieden hatte, konnte sein Spiel unentschieden halten.

Besser machte es da schon die zweite Mannschaft um Mannschaftsführer Florian Huber. Gegen den SC Straubing 2 triumphierten die Dingolfinger mit 7:1 souverän. Niklas Rohne, Felix Durmaier, Krystian Ofierzynski, Florian Huber, Fabian Reidl und Manuel Albrecht gewannen  ihre Partien, Gottlieb Kutschera und Karl-Heinz Krause remisierten.

 

Quelle: Dingolfinger Anzeiger vom 11.11.14


Schach in Dingolfing

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