Hans Theiß, Florian Huber und Kurt Hähnlein gewannen in Pfarrkirchen. Die ersten beiden Runden der Niederbayernliga sind für den Schachklub Landau-Dingolfing nach Maß verlaufen. Bereits der Saisonauftakt gegen den SC Straubing, dem Angstgegner der letzten drei Jahre, war von Erfolg gekrönt. Mit 4,5:3,5 Brettpunkten fuhr der Klub einen knappen, aber hart verdienten Sieg ein. Am letzten Sonntag folgte dann der zweite Streich. 5,5:2,5 lautete das Endergebnis gegen den SC Rottal-Inn.

Bemerkenswert an den beiden Triumpfen war der Umstand, dass Mannschaftsführer Hans Theiß jeweils nicht die vollständige Truppe aufbieten konnte. Berufs- und krankheitsbedingte Ausfälle erzwangen in jedem Spiel den Einsatz mehrerer Reservisten. Das schwächte den Verein aber in keiner Weise. Kurt Hähnlein, eigentlich an Brett eins der zweiten Mannschaft gesetzt, holte gegen Straubing einen halben Punkt, indem er gekonnt den angriffslustigen Colle-Zukertort seines Kontrahenten neutralisierte. In Pfarrkirchen machte er es sogar noch besser: Ein paar Ungenauigkeiten ausnutzend, durchbrach er im Mittelspiel die feindliche Stellung und meldete schon nach knapp zwei Stunden einen vollen Punktgewinn.

Krystian Ofierzynski und Moritz Stöttner, ebenfalls eigentlich Kämpfer aus der zweiten Garde des Klubs, trugen mit einem Sieg und einem Unentschieden gegen den Rottal-Inn auch zum Gesamterfolg bei und rundeten die hervorragenden Resultate der Reservisten ab. Von den Stammspielern erzielte Hans Theiß mit zwei vollen Zählern das beste Ergebnis aus den Auftaktrunden. Erfreulich war zudem, dass Florian Huber am Sonntag nach einer etwas schwarzen Serien aus den letzten Partien endlich wieder auf die Siegstraße fand und einen spielstärkeren Rottaler souverän im Bauernendspiel in die Knie zwang.

Die Erfolge der Mannen um Hans Theiß hatten leider auch eine Schattenseite: Die zweite Mannschaft, die etliche ihrer besten Leute an die erste Mannschaft abgeben musste, hatte keine Chance und kam sowohl gegen den SV Röhrnbach mit 2:6, als auch später gegen den SC Straubing mit 1,5:6,5 völlig unter die Räder. Allerdings war es Kapitän Felix Durmaier immerhin jedes Mal gelungen, acht Spieler und damit eine volle Garnitur aufzubringen, kein Brett musste freigelassen werden. Es bleibt zu hoffen, dass die Spieler beider Mannschaften in den folgenden Runden wieder vollzählig erscheinen, damit auch die zweite Mannschaft eine Siegmöglichkeit hat.

Quelle: Dingolfinger Anzeiger vom 13.11.2019


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