Martin Christlmaier remisierte am SpitzenbrettWie schon in den letzten Runden musste der Schachklub Landau-Dingolfing auch dieses Mal akzeptieren, dass die Regionalliga Süd-Ost einfach eine Nummer zu groß für den Verein ist. Zwar stand der Abstieg bereits vor dem Kampf gegen den in Bestaufstellung anmarschierten SK Landshut fest, dennoch tat die deutliche 6,5:1,5-Niederlage weh.

Dr. Christoph Schultes und Kurt Hähnlein mussten sich mit der Damenindischen Verteidigung auseiander setzen und hatten beide so ihre Probleme damit. Aber während Hähnlein sich im Mittelspiel wieder befreien und schließlich ein Unentschieden erspielen konnte, geriet Schultes im Endspiel in heftige Zeitnot und verlor unglücklich einen Bauern. Dieser Materialrückstand war nicht mehr zu kompensieren.

Nicht viel besser erging es Helmut Fuchsgruber und Rudi Senff. Im Damenbauernspiel und in der Pirc-Verteidigung griffen beide im Mittelspiel daneben und verloren schnell relativ viel Raum und schließlich auch ihre Partien. Immerhin war Martin Christlmaier am Spitzenbrett in der Lage, den Sizilianer seines Kontrahenten mit Hilfe der Alapin-Variante im Zaum zu halten. Einen scharfen Flügelangriff des Landshuters entschärfte Christlmaier gekonnt, wenn auch unter Aufgabe seines Bauernzentrums. Als schließlich keine Seite mehr einen Vorteil hatte, einigte man sich auf ein Remis.

Alexander Hirtreiter schlug sich in der Schottischen Eröffnung lange recht gut. Erst im Endspiel erfolgte ein etwas unglücklicher Turmtausch, der seinem Gegner erheblichen Auftrieb und die Möglichkeit gab, einen Bauern zu erobern. Im Endspiel verfügte Hirtreiter über einen, sein Gegenüber aber über zwei Freibauern, so dass der Dingolfinger keine Chance mehr hatte.

Mannschaftsführer Hans Theiß spielte in der Eröffnung etwas zu optimistisch nach vorne und stand bald vor der Alternative Damenopfer oder Bauernverlust. Vor ersterem zurückscheuend, gab Theiß seinen Bauern her, geriet aber dennoch in eine immer gedrücktere Stellung, bis seine Linien schließlich zusammen brachen.

Dietmar Weidlich entfachte nach der seltenen 1.b3-Eröffnung mit seinen Springern ein wildes Angriffsfeuerwerk im Zentrum. Sein Opponent bewahrte jedoch die Ruhe und wandte sich aus Weidlichs Würgegriff wieder heraus. Schließlich stand auch hier ein Unentschieden zu Buche.

Quelle: Dingolfinger Anzeiger vom 11.03.2014, S. 29


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