Josef Reidl steuerte einen halben Punkt zum Gesamtergebnis beiBei ihren Heimspielen am letzten Sonntag empfingen die beiden Mannschaften des SK Landau-Dingolfing die Gäste aus Tegernsee und Ergoldsbach. Benachteiligt war dabei insbesondere die zweite Garnitur des Klubs: Mannschaftführer Florian Huber musste gleich zwei Kämpfer an die krankheitsgeschwächte erste Mannschaft abgeben, so dass seine Truppe nur mit sieben Spielern antreten konnte. Dennoch schlugen sich die Dingolfinger recht wacker und erstritten sich ein 4:4-Unentschieden.
Josef Reidl und Albert Schmol fuhren im Angenommenen Damengambit und im Offenen Sizilianer zwei schöne Remis ein, während Fabian Reidl souverän und Karl-Heinz Krause mit etwas Glück ihre Partien im Endspiel für sich entschieden. Wieder in der Erfolgsspur ist Felix Durmaier, der in den letzten Runden etwas unglücklich agiert hatte. Das Londoner System machte ihm zwar auch dieses Mal wieder etwas Kopfzerbrechen, im Endspiel glückte ihm jedoch ein sehenswertes Damenopfer zum Sieg. 
 
In der Schlusstabelle der Bezirksliga West belegt der Schachklub damit, wie schon im letzten Jahr, den zweiten Platz.  Abschließend darf man sagen, dass die Saison der zweiten Mannschaft alles andere als von Glück geprägt war. Häufig mussten Spieler in der Regionalliga aushelfen und standen so nicht in der Bezirksliga zur Verfügung. Auch stellten sich die spielerischen Leistungen der einzelnen Akteure als nicht ganz so stabil heraus, wie in der vergangenen Saison. Alles in allem kann man mit dem Endresultat daher zufrieden sein.

Besonders eng her ging es im Kampf der ersten Mannschaft gegen den Verein aus Tegernsee. Mit 3,5:4,5 unterlagen die Dingolfinger denkbar knapp. Besonders die letzten beiden Bretter, die mit den Ersatzspielern Krystian Ofierzynski und Dietmar Weidlich besetzt waren, steuerten zwei volle Punkte zum Gesamtergebnis bei. Letztendlich blieb der Klub ohne Chance, waren die Tegernseer doch mit ihren vier Spitzenspielern angereist, die an den vorderen Brettern im Schnitt 300 DWZ-Punkte mehr aufweisen konnten, als die Vertreter des Schachklubs. Lediglich Dr. Christoph Schultes war am dritten Brett in der Lage, einen dieser Topspieler im Alapin-Sizilianer zu besiegen. Der Abstieg aus der Regionalliga Süd-Ost dürfte nun nicht mehr aufzuhalten sein.

Quelle: Dingolfinger Anzeiger vom 27.02.2014, S.32

Mitglieder gesucht

Der Schachklub Landau-Dingolfing sucht Verstärkung für seine Jugend- und Erwachsenenmannschaften in der Niederbayern- und Bezirksliga. Wir bieten zwanglose Trainingseinheiten und Vereinsturniere in angenehmer Atmosphäre und ein auch ansonsten intaktes Vereinsleben. Vorkenntnisse sind von Vorteil aber keine zwingende Voraussetzung. Schauen Sie doch einfach mal bei einem unserer Vereinsabende vorbei! Nähere Informationen finden Sie hier.