Die Aufsteiger (von links): Albert Schmol, Niklas Rohne, Gottlieb Kutschera, Florian Huber, Manuel Albrecht, Hermann Stadler, Karl-Heinz Krause und (vorne sitzend) Felix Durmaier. Im fünften Anlauf hat es dann doch geklappt: die zweite Mannschaft des Schachklubs Landau- Dingolfing eroberte in dieser Saison den Tabellenspitzenplatz in der Bezirksliga West und damit das Aufstiegsrecht in die Niederbayernliga.  Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte werden zwei Mannschaften in Niederbayerns bester Liga vertreten sein.
Die Saison begann etwas holprig.  Auf Grund einiger Ausfälle musste man beim TSV Ergoldsbach ersatzgeschwächt antreten und erreichte mit viel Glück immerhin noch ein 4:4-Unentschieden. Die nicht ganz so stark eingestuften Kämpfer vom SC Straubing und vom FC Ergolding konnten die Dingolfinger dann wie erwartet relativ deutlich bezwingen. Es zeigte sich aber schon hier das latente Problem der Truppe: die Personalnot. Da die erste Vereinsmannschaft krankheits- und berufsbedingt fast nie in der Lage war, ihre Stammspieler vollständig aufzustellen, mussten Schachfreunde aus der zweiten Mannschaft aushelfen, die dann natürlich nicht zugleich in der Bezirksliga West spielen durften.
Bereits nach der vierten Runde, in der der Schachklub die Rivalen der JVA Straubing mit 8:0 überragend deutlich in die Schranken wies, war klar, dass der bis dahin ungeschlagene SC Rottal der Hauptrivale im Aufstiegskampf war. Mit diesem Kontrahenten kam es in der fünften Runde zu einem dramatischen Duell, in dem die Dingolfinger eine Meisterleistung ablieferten. Obwohl die Rottaler in Bestaufstellung antraten und an beinahe allen Brettern höhere DWZ-Zahlen aufwiesen als die Schachfreunde aus dem Landkreis, gelang ein hervorragender 4,5:3,5-Erfolg. Das Tor zum Titel war nun weit offen.
Nach einem Freilos und einem 5,5:2,5-Sieg gegen den SC Simbach warteten nun alle auf das Duell gegen den SK Landshut. Auf Grund massiver Personalnot traten die Landshuter jedoch gar nicht erst zum Kampf an. Zugleich unterlag der SC Rottal als einziger Verfolger gegen den TSV Ergoldsbach. Damit stand der Aufstieg des Schachklubs Landau-Dingolfing bereits vorzeitig fest. Entsprechend locker ging man daher in der letzten Runde zu Werke. Die einzige und etwas unnötige Saisonniederlage gegen den SV Aham trübte die gute Stimmung nicht.
 
Zufrieden durfte im Übrigen auch die erste Mannschaft sein. Mit Platz fünf erreichten sie in der Niederbayernliga ein gutes Schlussresultat.  
 
Quelle: Dingolfinger Anzeiger vom 15.04.15

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