Helmut Fuchsgruber gewann an Brett sechs.Am letzten Sonntag stand für die erste Mannschaft des Schachklubs Landau-Dingolfing das Heimspiel gegen den SV Deggendorf an. Die Ausgangsposition war nicht schlecht. Mit Martin Christlmaier, Hans Theiß, Dr. Christoph Schultes, Alexander Hirtreiter, Kurt Hähnlein, Helmut Fuchsgruber, Helmut Kurz und Dietmar Weidlich trat man beinahe in Bestaufstellung an. Aber auch die Deggendorfer hatten ihre besten Kämpfer aufgeboten und waren dementsprechend motiviert.

Das Duell begann gar nicht gut. Kurt Hähnlein übersah in der Spanischen Partie eine Eröffnungsfalle und büßte gleich am Anfang die Qualität ein. Sein Gegner nutze diesen Vorsprung  konsequent bis ins Endspiel und entschied die Partie für sich.

Alexander Hirtreiter und Helmut Kurz unternahmen im Skandinavier und im Stonewall-Holländer geschickte taktische Ausbrüche, um die Deggendorfer zu überraschen. Diese Versuche brachten zwar einerseits etwas Materialvorteil ein, führten jedoch andererseits zu gedrückten Stellungen der Dingolfinger. Schließlich mussten beide in ein Remis einwilligen.

Den Ausgleich schaffte schließlich Helmut Fuchsgruber, der sich schon seit einiger Zeit in Topform befindet. Die Englische Partie des Deggendorfers beeindruckte Fuchsgruber in keiner Weise. Mutig verspeiste er einen angebotenen Gambitbauern und verteidigte anschließend seine Stellung gegen alle Angriffe. Nach etwa zweieinhalb Stunden Spielzeit meldete er den vollen Punktgewinn.

Dann gerieten die Schachfreunde aus dem Landkreis aber erheblich ins Taumeln. Dietmar Weidlich hatte sein Doppelfianchetto nicht korrekt behandelt und stand bereits mit dem Rücken zur Wand. Daraufhin versuchten Martin Christlmaier und Dr. Christoph Schultes ihren Königsindischen Angriff und den Drachensizilianer mit aller Gewalt zu gewinnen, anstatt auf ein sicheres Remis zu spielen. Es kam wie es kommen musste: die Dingolfinger überzogen ihre Partien und mussten beide kapitulieren. Im Anschluss gelang es Dietmar Weidlich zum Erstaunen aller Anwesenden doch noch, das Spiel zu drehen. Nach einem Fehlgriff seines Opponenten konnte er sogar den Sieg davontragen.

Mannschaftsführer Hans Theiß ließ sich von alledem nicht beeinflussen. Die Königsindische Verteidigung seines Kontrahenten setzte er Schritt für Schritt unter Druck, bis der Deggendorfer im Turmendspiel schließlich zwei Bauern und bald darauf die Partie aufgeben musste. Die Begegnung der beiden Klubs endete somit mit einem 4:4-Unentschieden.

Nichts zu holen gab es dagegen für die zweite Mannschaft des Schachklubs. Gegen den SC Bayerwald-Regen erlitt sie eine 2,5:5,5-Niederlage. Lediglich Gottlieb Kutschera und Helmut Stadler waren in der Lage zu gewinnen, Felix Durmaier spielte unentschieden.

Quelle: Dingolfinger Anzeiger vom  22.01.2016


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