Karl-Heinz Krause war an Brett acht erfolgreich.Mit einem 4:4 endete letzten Sonntag die Begegnung zwischen der ersten Mannschaft des SK Landau-Dingolfing und dem FC Ergolding in der Niederbayernliga. Mit dem Ergebnis konnten die zwei Vereine zufrieden sein, waren sie doch recht ersatzgeschwächt angetreten. Gleich zu Beginn des Duells sorgte Martin Christlmaier auf Brett drei für einen Paukenschlag: im Alapin-Sizilianer entschied er sich für ein messerscharfes und undurchsichtiges Abspiel, was bei seinen Klubkameraden zu besorgten Minen führte. Christlmaier war der Ansicht, diese Spielweise vor fünf Jahren schon einmal erfolgreich bestritten zu haben. Und tatsächlich, nach einigen wilden Springergabeln und Figurenopfern lag er im Mittelspiel auf einmal um einen gesunden Freibauern vorne. Der Rest war nur noch Formsache und so gingen die Dingolfinger in Führung.
Als nächstes trumpfte Ersatzmann Karl-Heinz Krause an Brett acht auf. Nach einer etwas unregelmäßigen Eröffnung schritt er zu einem wilden Angriff auf die feindliche Königsstellung. Sein Kontrahent ließ sich dadurch aus der Ruhe bringen und startete einen nicht ganz korrekten Gegenschlag am Damenflügel. Krause nutze diese Ungenauigkeiten zum Figuren- und Partiegewinn.
Dann aber lief es gar nicht mehr gut für den Schachklub. An den Brettern zwei und fünf erspielten sich Dr. Christoph Schultes und Kurt Hähnlein im Geschlossenen Sizilianer und im Londoner System leichte Vorteile, waren aber nicht in der Lage, dieses Plus wirklich auszunutzen und willigten schließlich in das Remis ein. Dietmar Weidlich an Brett sieben und Mannschaftsführer Hans Theiß am Spitzenbrett vergaloppierten sich im Franzosen und im Blumenfeld-Gambit und mussten beide Material abgeben. Während sich Theiß noch ins Unentschieden rettete, blieb Weidlich nur noch die Kapitulation übrig.
Alexander Hirtreiter und Helmut Kurz hatten zunächst alles im Griff. Im Schwerfigurenendspiel übersah Hirtreiter dann jedoch einen gefährlichen Bauernvorstoß, den er nicht mehr aufzuhalten vermochte. Auch diese Partie ging verloren. Um zumindest das Mannschaftsunentschieden zu sichern, willigte Helmut Kurz bei einem komplizierten Mittelspiel in das angebotene Remis ein. In der Tabelle der Niederbayernliga befindet sich der Schachklub weiterhin im Mittelfeld.
Die zweite Mannschaft des Vereins dagegen machte ihre Sache in der Bezirksliga West viel besser. Im Auswärtsspiel gegen den deutlich stärker aufgestellten SC Rottal gelang den Dingolfingern ein fulminanter 4,5:3,5-Erfolg. Felix Durmaier, Fabian Reidl und Krystian Ofierzynski gewannen ihre Kämpfe. Gottlieb Kutschera, Niklas Rohne und Florian Huber spielten Unentschieden. In dieser Liga darf sich der Schachklub nun sogar Aufstiegshoffnungen machen.
 
Quelle: Dingolfinger Anzeiger vom 20. Januar 2014

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