Alexander Hirtreiter sicherte den Sieg.

Mit einem überraschend klaren 7:1 – Auswärtssieg gegen den SV Schaibing hat sich der Schachklub Landau-Dingolfing am letzten Sonntag die Chance auf den Verbleib in der Niederbayernliga gewahrt. Was auf Grund des deutlichen Ergebnisses wie ein einfacher Spaziergang aussah, war in Wirklichkeit ein hart erkämpfter Erfolg. Den Grundstein hierfür legte Mannschaftsführer Hans Theiß am Spitzenbrett, als er nach der Bogoljubow-Indischen Verteidigung dem spielstärksten Schaibinger früh ein Remis abtrotzen konnte.
Die übrigen Duelle waren lange Zeit in der Schwebe. Dr. Christoph Schultes versuchte mit dem abgelehnten Damengambit den weißen Eröffnungsvorteil zu minimieren, während Alexander Hirtreiter und Helmut Fuchsgruber eine Skandinavische Verteidigung vorgesetzt bekamen und im Mittelspiel leichten Raumvorteil erlangten. Felix Durmaier geriet mit seiner Caro-Kann-Spielweise sogar leicht unter Druck und hatte Mühe, die Kontrolle am Brett zu behalten. Kurt Hähnlein und Dietmar Weidlich bekamen es mit der modernen Fianchetto-Verteidigung zu tun und fanden zunächst keine rechte Möglichkeit zum Einbruch in die feindlichen Linien.
Ersatzspieler Krystian Ofierzynski attackierte dagegen in der Schottischen Eröffnung seinen jungen Kontrahenten heftig und nahm mutig ein angebotenes Bauernopfer an, was ihm aber eine Rochade unmöglich und das Leben anschließend ziemlich schwer machte.
Erst nach gut zwei Stunden neigte sich die Waagschale immer mehr zu Gunsten der Dingolfinger. Helmut Fuchsgrubers Opponent vernachlässigte seine Grundlinie etwas, so dass Fuchsgruber urplötzlich mit einem Scheinqualitätsopfer eine Leichtfigur und damit sofort auch die Partie gewinnen konnte. Dann ging es Schlag auf Schlag: Kurt Hähnlein war in der Lage, seinen Gegner gegen Partieende zu überspielen und Krystian Ofierzynski hatte seinen Mehrbauern und seine Stellung stabilisieren können. Beide brachten ihre vollen Punkte sicher nach Hause. Auch Felix Durmaiers Position stabilisierte sich allmählich, so dass zumindest ein Unentschieden heraussprang.
Den Mannschaftssieg sicherte schließlich Alexander Hirtreiter. Trotz leichter Zeitnot eroberte er durch eine Unachtsamkeit seines Gegenübers eine Figur und ließ sich den Sieg auch in der Folge nicht mehr nehmen. Zum Schluss meldeten sogar noch Dietmar Weidlich und Dr. Christoph Schultes nach zwei schwierigen Endspielen glückliche Erfolge. Mit einer guten Portion Hoffnung für die kommenden Runden traten die Dingolfinger schließlich den Heimweg an.
Nicht so gut lief es dagegen für die zweite Mannschaft des Klubs, die in der Bezirksliga West mit 3,5:4,5 eine bittere Niederlage gegen den SC Straubing kassierten. Zwei Siege von Florian Huber und Manuel Albrecht sowie drei Remisen von Gottlieb Kutschera, Albert Schmol und Fabian Reidl reichten nicht aus, um diesen Rückschlag abzuwenden.

Quelle: Dingolfinger Anzeiger, 09.02.17


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