Felix Durmaier holte einen halben PunktDer Schachklub Landau-Dingolfing hat am Sonntag trotz mäßiger Leistung den Klassenerhalt in der Niederbayernliga gesichert. Die deftige 1,5:6,5 – Klatsche am letzten Sonntag gegen den SK Passau 2 wirkte sich nicht weiter negativ aus, da die beiden anderen Abstiegskandidaten, der TV 1862 Geiselhöring und der DJK SV Schaibing ebenfalls keine Siege einfahren und so nicht zu den Dingolfingern aufschließen konnten. Bei noch zwei ausstehenden Runden ist das Punktepolster des Schachklubs nun groß genug.

Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Leistung des Klubs gegen die Donaustädter ziemlich indiskutabel war. Sowohl Helmut Kurz als auch Kurt Hähnlein kamen im Londoner-System überhaupt nicht zurecht und gerieten nach heftigen Angriffen der Passauer schnell unter die Räder. Dr. Christoph Schultes griff nach der beschleunigten Dracheneröffnung im Mittelspiel etwas daneben und lies einen gegnerischen Freibauern am Damenflügel zu, der unaufhaltsam bis auf das Umwandlungsfeld durchmarschierte.
Hans Theiß hatte sich im Alt-Benoni zunächst eine recht passable Stellung erspielt, büßte jedoch dann in Zeitnot einen Bauern ein und schreckte im Endspiel vor einem mutigen Qualitätsopfer zurück, so dass sein Kontrahent eine durchschlagende Dame-Springer Attacke reiten konnte. Auch die Flankeneröffnung von Helmut Fuchsgruber erwies sich als zu instabil. In einer verschachtelten Position war der Dingolfinger am Ende nicht mehr in der Lage, einen Turmausfall seines Opponenten rechtzeitig zu stoppen.
Lediglich Felix Durmaier, Rudi Senff und Alexander Hirtreiter schafften es, den Passauern etwas Paroli zu bieten. Ihre Skandinavischen und Englischen Varianten brachten ihnen zunächst sogar leichte Vorteile. Einen entscheidenden Schlag fand keinen von ihnen, aber immerhin holten sie drei Unentschieden heraus.
Da die Bezirksliga West hingegen wird nur siebenrundig ausgetragen, musste  die zweite Mannschaft des Schachklubs bereits ihren letzten Wettkampf bestreiten, dieses Mal gegen den SV Aham.
Ein früher Sieg von Gottlieb Kutschera wurde schon bald durch Niederlagen an den hinteren Brettern getrübt. Nur Giacomo Barone, Niklas Rohne und Florian Huber konnten noch durch Remis Punkte für den Schachklub holen. Mit einer etwas enttäuschenden 2,5:5,5-Niederlage verfehlten die Dingolfinger knapp den dritten Platz in der Bezirksliga West.
Quelle: Dingolfinger Anzeiger vom 22.03.2017

Schach in Dingolfing

Am Donnerstag (27.12) findet kein Spielabend in Dingolfing statt.

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