Alexander Hirtreiter ließ an Brett fünf nichts anbrennen.

Erste Mannschaft trat in Ergolding an - Zweite verliert in Straubing

Am Wochenende hieß es für den Schachklub Landau-Dingolfing wieder antreten zum Kampf in der Niederbayern- und Bezirksliga. Besonders gespannt war man in der ersten Mannschaft nach Ergolding gereist. Gegen diesen Verein hatte der Klub im letzten Jahr noch eine knappe Niederlage hinnehmen müssen. Am ersten Brett rauchten Mannschaftsführer Hans Theiß und der Ergoldinger Spitzenspieler bereits nach wenigen Zügen im Damengambit die Friedenspfeife. Helmut Fuchsgruber dagegen wird derzeit vom Pech verfolgt. Wie schon in den letzten beiden Runden behandelte er die Eröffnung, das Damenbauernspiel, ungenau und büßte bald einen Bauern ohne jede Kompensation ein. Sein Kontrahent nutze diesen Vorteil konsequent aus und zwang Fuchsgruber im Endspiel zur Aufgabe. Diesen Rückstand konnte aber Kurt Hähnlein ziemlich schnell ausgleichen. Der zweifache niederbayerische Seniorenmeister spielte gewohnt ruhig auf und drängte seinen Gegenüber Schritt für Schritt zurück. Diesen Druck hielt der Ergoldinger nicht aus, nach einem größeren Fehlgriff musste er dann auch das Handtuch werfen.

 

Spannendes Spiel gegen den SC Grafenau

Kurt Hähnlein sicherte dem Klub einen vollen Punkt.

„Glück und Pech gleichen sich im Laufe einer Saison immer aus“. Diese alte Sportlerweisheit bewahrheitete sich am letzten Sonntag eindrucksvoll. An diesem Tag traten die Mannschaften des Schachklubs Landau-Dingolfing zu Hause im Gasthof Bubenhofer gegen den SC Grafenau und den SC Rottal an. Insbesondere die erste Mannschaft stand bereits etwas mit dem Rücken zur Wand, hatte man doch drei Wochen zuvor in der ersten Runde gegen die Schachfreunde aus Regen höchst unglücklich verloren. Ein Sieg musste also her. Aber es fing gar nicht so gut an. Helmut Fuchsgruber kam an Brett vier mit der trickreichen Eröffnung seines Gegners nicht zurecht, spielte im Mittelspiel zu aggressiv auf Raumgewinn und musste nach dem Eindringen der feindlichen Schwerfiguren auf der vorletzten Reihe bald die Segel streichen. Dr. Christoph Schultes lieferte sich am dritten Brett mit seinem Kontrahenten in der beschleunigten Drachen-Variante einen messerscharfen Kampf.

Beide Mannschaften erlebten Pleiten

Manfred Pöschl erkämpfte für den Klub ein Remis.

So hatten sich die Schacherer aus dem Landkreis den Saisonauftakt nun wirklich nicht vorgestellt: sowohl für die erste als auch für die zweite Mannschaft setzte es in der Niederbayernliga bzw. in der Bezirksliga West je eine ärgerliche 3,5 zu 4,5- Pleite. Das Pech begann jedoch schon im Vorfeld: Mit Martin Christlmaier, Mirko Adrovic, Dietmar Weidlich und Felix Durmaier fielen aus beruflichen oder schulischen Gründen gleich vier Leistungsträger aus. Dennoch wären die beiden Mannschaften ihren Gegner aus Regen und Straubing durchaus gewachsen gewesen, wenn das Unglück nicht auch während des Kampfes mehrfach zugeschlagen hätte. 

Johannes Theiß

Mannschaftsführer Hans Theiß gelang eine Meisterleistung


Seit Sonntag steht fest: die Spielgemeinschacht der Schachklubs Landau-Dingolfing und Adlkofen ist niederbayerischer Vizemeister.  Damit liegt die im letzten Jahr geschmiedete Allianz der beiden Klubs deutlich über dem anfangs angepeilten Mittelfeldplatz. Möglich geworden war dieser Erfolg durch die Siege in den letzten beiden Runden der Niederbayernliga.
Am spannendsten ging es dabei am 20. März zu, als man den bis dahin noch Tabellenzweiten, den SC Röhrnbach, zu Hause im Gasthof Bubenhofer empfing. Die Gäste, durchaus noch mit Aufstiegsambitionen versehen, boten mit Peter Schmidt und Roland Knechtel einen Internationalen Meister und einen FIDE-Meister auf und auch an den Brettern drei und vier waren die Röhrnbacher Spieler mit einer DWZ von jeweils gut 2000 Punkten den Gastgebern überlegen. An den hinteren Brettern dagegen erwiesen sich die Dingolfinger und Adlkofener etwas besser aufgestellt.

Es war eine schwere Entscheidung, die die Mannschaftsführer der Schachvereine Landau-Dingolfing und Adlkofen am Wochenende treffen mussten. Am Sonntag standen die Mannschaftskämpfe in der Niederbayernliga gegen den Tabellenzweiten SC Schaibing  und in der Bezirksliga West gegen den SC Ergoldsbach an.  Aber bereits am Freitag zeichnete sich ab, dass in beiden Mannschaften etliche Stammspieler krankheits- und berufsbedingt ausfallen würden. Man entschloss sich, die besten Spieler in der 1. Mannschaft zusammen zu fassen und in der Bezirksliga West lediglich mit einer Rumpfmannschaft anzutreten.

 

Schach in Dingolfing

Am Donnerstag (27.12) findet kein Spielabend in Dingolfing statt.

Mitglieder gesucht

Der Schachklub Landau-Dingolfing sucht Verstärkung für seine Jugend- und Erwachsenenmannschaften in der Niederbayern- und Bezirksliga. Wir bieten zwanglose Trainingseinheiten und Vereinsturniere in angenehmer Atmosphäre und ein auch ansonsten intaktes Vereinsleben. Vorkenntnisse sind von Vorteil aber keine zwingende Voraussetzung. Schauen Sie doch einfach mal bei einem unserer Vereinsabende vorbei! Nähere Informationen finden Sie hier.