Josef Reidl überreicht den Siegerpokal an Moritz Stöttner.Am vergangenen Samstag begrüßte Vereinsvorsitzender Josef Reidl 13 Schachfreunde zur alljährlichen Jahreshauptversammlung des Schachklubs Landau-Dingolfing. Dieses Mal tagte man im Spiellokal der Landauer Dreifachsporthalle. Obwohl solche Jahreshauptversammlungen normalerweise Routine darstellen, so war es doch auch ein Neuanfang für den Klub. Beinahe ein Jahr hatte die Coronapandemie das Schachspiel lahm gelegt und eine ganze Ligasaison ausfallen lassen. Dieses Jahr planen der Bayerische und der Niederbayerische Schachverband, den Ligabetrieb unter besonderen Hygienebedingungen wiederaufzunehmen und die Dingolfinger wollen hier natürlich mitmischen. Da einige andere Vereine nicht mehr in der Regionalliga Süd-Ost antreten werden, darf der Schachklub zum dritten Mal in seiner Geschichte in diese Liga aufrücken. Josef Reidl merkte an, dass man sicherlich zu den klassischen Abstiegskandidaten zählen müsse, nichts desto trotz freue er sich, dass die Klubmitglieder diese seltene Chance so begeistert ergriffen haben. Auf niederbayerischer Ebene will der Schachklub mit einer Vierermannschaft antreten.   

     

Als nächstes standen kurze Berichte von Übungsleiter und Ehrenvorsitzenden Gottlieb Kutschera und von Schatzmeister Alexander Hirtreiter an. Die finanzielle Lage des Vereins stellt sich weiterhin als sehr gut dar, von einer Anhebung der Mitgliedsbeiträge wurde abgesehen. Entfallen musste dieses Jahr die Ehrung des Vereinsmeisters. Während der Coronapandemie konnte dieser Titel nicht ausgespielt werden. Der Großteil des Spielbetriebs hatte sich in den letzten Monaten ins Internet verlagert. Dadurch war das Interesse am Schach am Leben geblieben; alle Teilnehmer waren sich jedoch einig, dass das Onlinespiel die Präsenzpartien nicht ersetzen kann. Um solche „wirklichen“ Partien im Klub wieder zu ermöglichen wurde ein Hygienekonzept beschlossen, dass sich an den gesetzlichen Vorgaben und den Leitlinien des bayerischen Schachbundes orientiert.

Am Ende der Veranstaltungen fanden die fälligen Neuwahlen der Vorstandschaft statt. Das schon seit vielen Jahren eingespielte Führungstrio wurde fast einstimmig bestätigt. Josef Reidl übernimmt wieder den Posten des Vereinsvorsitzenden und wird von Dr. Christoph Schultes und Schatzmeister Alexander Hirtreiter vertreten.

Man verzichtete dieses Jahr auf ein Vereinsfest, jedoch fand im Anschluss an die Jahreshauptversammlung das traditionelle Sommerschnellschachturnier durch. 15 Minuten Bedenkzeit pro Spieler und Partie standen zur Verfügung. Anders als in den letzten Jahren ging es an der Spitze nicht sehr eng zu. Manuel Albrecht und Moritz Stöttner setzten sich früh ab, ihre Verfolger leisteten sich schon in den ersten Runden zu viele Fehler. Am Ende schlitterten sie beide mit je sechs Zählern punktgleich ins Ziel. Da Moritz Stöttner den direkten Vergleich mit Albrecht für sich entschieden hatte, war er der Turniersieger. Im Anschluss dankte Josef Reidl allen anwesenden Schachfreunden für die Teilnahme und wünschte eine gute Heimreise.  

Quelle: Dingolfinger Anzeiger vom 20.09.2021


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