Siebte Runde der Niederbayernliga und Bezirksliga West

Florian Huber konnte mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden sein.Am vergangenen Sonntag spielten die Schachfreunde des SK Landau-Dingolfing im Gasthof Bubenhofer die siebte Runde der Niederbayernliga und der Bezirksliga-West. Für die zweite Mannschaft war es zugleich der letzte “Waffengang”. Unter acht Mannschaften erreichten sie trotz einer unnötigen 3,5:4,5 Niederlage gegen den TSV Ergoldbach einen respektablen vierten Platz.

Gespielt wurde wie immer mit acht Mann pro Mannschaft. Pro Partie und Spieler waren für die ersten 40 Züge zwei Stunden Bedenkzeit vorgesehen und bei Erreichen dieser Zugzahl eine weitere Stunde für den Rest der Partie.

Dabei ging es gleich zu Saisonbeginn mit einem Dämpfer los: Gegen die zweite Mannschaft des SC Straubing verlor man mit einem knappen 3,5:4,5. Doch schon in der nächsten Runde remisierten die Landauer gegen den späteren Erstplatzierten SC Rottal 3. Auch die JVA Straubing ist mit einer Mannschaft in den niederbayerischen Ligen vertreten und versetze den Landauern die einzige eindeutige Niederlage. In den folgenden drei Spielen gingen die Dingolfinger gegen die Schachkollegen aus Simbach, Ergolding und Aham dann aber stets als Sieger hervor. Besonders zu betonen ist die Leistung der Jugend: Niklas Rohne, Manuel Albrecht, Felix Durmaier und Mannschaftsführer Florian Huber trugen mit Siegen und Unentschieden oft zur Sicherung der Mannschaftserfolge bei. Auch die Senioren des Vereins  Gottlieb Kutschera, Albert Jahrstorfer und Hermann Stadler stellten eine wichtige Stütze dar, so dass man nach der sechsten Runde sogar Ambitionen auf den zweiten Platz hatte. Vorrausgesetzt man würde die Zweitplatzierten vom TSV Ergoldsbach schlagen.

Zum dritten Mal in Folge konnte Kurt Hähnlein die begehrte Trophäe des Niederbayerischen Seniorenmeisters mit nach Hause nehmen. Die Meisterschaft fand in der Faschingswoche in Gerzen statt.

Anfangs sah es für den rüstigen Kämpfer vom Schachklub Landau-Dingolfing gar nicht so gut aus. Schon in Runde zwei musste er gegen seinen schärfsten Konkurrenten, Boris Bilyavskyy , antreten. Ein paar unglückliche Züge im Mittelspiel führten überraschenderweise zum Partieverlust. Viele dachten, dass damit bereits vorzeitig alles entschieden sei. Doch sie irrten sich gewaltig.

Hähnlein spielte weiter Partie für Partie auf Angriff, lehnte sämtliche Remisgebote ab und kam schließlich auf sechs Punkte aus sieben Runden! Boris Bilyavskyy dagegen agierte mehrmals zu vorsichtig und musste in der Folge drei Unentschieden akzeptieren. Er landete schließlich mit 5,5 Punkten auf Rang zwei.

Der Schachklub Landau-Dingolfing gratuliert seinem neuen und alten Seniorenmeister ganz herzlich zu seinem erneuten und hochverdienten Erfolg und wünscht ihm weiterhin viel Freude am Schachspiel!

Trotz eisiger Kälte musste die Landauer Schachjugend diesen Sonntag gegen den Landesligaabsteiger DJK-SV Schaibing antreten. Obwohl man in der Bestbesetzung mit Florian Huber, Niklas Rohne, Manuel Albrecht und Felix Durmaier antratt, konnte die Jugendmannschaft gegen ihre Gegner nur ein mageres 1-3 erzielen.

Florian Huber übersah einen fatalen einzügigen Materialgewinn in der Eröffnung der das Spiel zu Gunsten der Landauer gedreht hätte, trotzdessen konnte er die Eröffnung noch recht passabel meistern. Hubers Gegner positionierte seinen Turm etwas später auf der 2. Reihe um damit Druck auf die Bauern ausüben und konnte so die Partie gewinnen.

Nikas Rohne schlug in der Skandinavischen Partie einen vergifteten Bauern und musste somit leider schon im frühen Mittelspiel aufgeben.

Auf Brett 4 holte Felix Durmaier souverän einen Punkt für den SK Landau-Dingolfing.

In der Hoffnung sich noch mit einem Mannschaftsremis aus Schaibing zu verabschieden, spielte Manuel Albrecht in der Modernen Verteidigung noch 2 Stunden weiter.Es entwickelte sich aus einer komplizierten Mittelspielstellung eine Stellung mit einem Freibauer für beide Seiten. Die daraus resultierende Stellung mit einem Freibauern, einer Dame, zwei Türmen und zwei Bauern war allerdings nicht weniger komplex und so kam es, dass Albrecht in der zweiten Zeitphase ein Fehler unterlief, der zum Partieverlust führte.

Mit 4,5:3,5-Sieg gegen SK Landshut die obere Tabellenhälfte erreicht

Die bittere Niederlage gegen den TSV Geiselhöring vor drei Wochen steckte den Schachfreunden aus Dingolfing-Landau noch in den Knochen, als sie am letzten Sonntag in der Niederbayernliga auswärts gegen die zweite Mannschaft des SK Landshut antraten. Da mit Martin Christlmaier ein wichtiger Akteur studienbedingt ausfiel, entschloss man sich, vor allem an den vorderen Brettern vorsichtig vorzugehen und stattdessen die Entscheidung auf den hinteren Rängen zu suchen. Diese Strategie ging auch tatsächlich auf: bereits nach elf Zügen nahmen die Landshuter an Brett eins und zwei die Remisangebote von Hans Theiß und Dr. Christoph Schultes an. Die Polnische Eröffnung und die Sizilianische Verteidigung hatten zu ausgeglichenen Mittelspielstellungen geführt, die für keine Seite leicht zu gewinnen gewesen wäre.

Alexander Hirtreiter baute im Orthodoxen Damengambit eine leichte Initiative am Königsflügel auf, die sein Kontrahent aber souverän neutralisierte. Dennoch lehnte der Dingolfinger zunächst die angebotene Punkteteilung ab. Sein Brettnachbar Kurt Hähnlein entschied sich, wie gewohnt, für eine ruhige Gangart. Sein Gegner ließ sich auch prompt zu einem wilden Angriff auf Hähnleins Königsflügel verleiten, den der niederbayerische Seniorenmeister aber geschickt widerlegte, was ihm eine Leichtfigur und kurz darauf den vollen Punktgewinn einbrachte. Daraufhin willigte nun auch Alexander Hirtreiter ins Remis ein. Dietmar Weidlich tauschte an Brett sieben alle Figuren ab, lediglich ein Läuferpaar und sämtliche (!) Bauern blieben in einer völlig verschachtelten Stellung stehen, in der kein Durchkommen war. Folglich einigte man sich auch hier auf ein Unentschieden.

Mit einem Ergebnis von 3:1 konnte die Landauer Schachjugend von Simbach heimkehren. Dies lag nicht zuletzt daran, dass man in der Bestbesetzung mit Florian Huber, Niklas Rohne, Manuel Albrecht und Felix Durmaier antrat.

Schon nach 15 Minuten Spielzeit fiel der erste Punkt zugunsten des Titelverteidigers der Jugendniederbayernliga: Albrecht gewann nach 7 Zügen an Brett 3 eine Figur und kurz darauf die Qualität. Etwas später war auch die gegnerische Dame nicht mehr am Brett und ein Matt war unausweichlich.
Auch Durmaier hatte in seinem Caro-Kann schon nach wenigen Zügen die positionelle und materielle Oberhand. Trotz einer Figur weniger, konnte sich sein Gegner aber noch wehren und zögerte seine Niederlage noch einige Zeit hinaus.
An Brett 1 erreichte Huber eine solide ausgeglichene Stellung, die nach einem Figurenaustausch nichts mehr hergab. Ein Remisangebot nahm sein Gegner an und besiegelte damit den Landauer Sieg.
Rohne dagegen musste an Brett 2 eine wilde undurchsichtige Partie spielen, die aus einer seltenen Variante der skandinavischen Verteidigung mündete. Da allerdings die Begegnung schon entschieden war, einigte man sich auch hier auf ein Remis.
In der nächsten Runde, am 12. Februar spielt die Jugendmannschaft gegen den Landesligaabsteiger DJK-SV Schaibing.

Unnötige Niederlage gegen Geiselhöring - "Zweite" siegt

Manuel Albrecht holte einen ganzen Punkt.

Nach einer unnötigen 4,5:3,5-Niederlage gegen den TSV Geiselhöring befindet sich der Schachklub Landau-Dingolfing in der Niederbayernliga im Abstiegskampf. Dass es ein hartes Heimspiel werden würde, war vorher allem im Verein klar. Die Art und Weise, wie es verlief, löste aber dann doch Kopfschütteln aus. Martin Christlmaier bekam an Brett zwei den spielstärksten Geiselhöringer vorgesetzt. Im Steinitz-Franzosen steuerten beide bald auf vertauschte Rochaden zu und Christlmaier entfesselte einen wilden


Dann aber ging es nur noch abwärts. Dr. Christoph Schultes hatte sich im Wolga-Gambit eine vorteilhafte Stellung aufgebaut. In Zeitnot übersah er einen Bauernvorstoß im Mittelspiel und warf die gesamt Partie praktisch mit einem Zug weg. Helmut Kurz war im Turmendspiel bereits zwei ganze Bauern vorn, schaffte es aber einfach nicht, das Dauerschach seines Gegenübers abzuschütteln und musste sich mit Remis zufrieden geben.

Martin Christlmaier sichert sich Sieg bei den Erwachsenen

V.l. Josef Reidl, Florian Huber, Tobias Ose, Gottlieb Kutschera, Kevin Fischer, Lea Voglmaier.

An den beiden vergangen Wochenenden hielt der Schachklub Landau-Dingolfing wie immer um diese Jahreszeit seine traditionellen Weihnachtsturniere ab. Während das Jugendturnier dieses Mal etwas schwächer besetzt war, wies das Erwachsenenturnier eine erfreuliche Teilnehmerzahl von elf  Spielern auf.

Die zwölf Jugendlichen kämpften in zwei Gruppen. In der ersten Gruppe kamen, wie erwartet, interessante Partien und sehenswerte Kombinationen zu Stande. Dies lag im Wesentlichen daran, dass hier die Jugendlichen aufeinander trafen, die bereits umfassende Erfahrungen in den Mannschaftskämpfen der Bezirksliga West sammeln durften. Am Ende setzte sich Florian Huber mit 4,5 von 5 möglichen Punkten durch. Besonders dramatisch war seine Zeitnotpartie gegen den Gesamtdritten Niklas Rohne. Die Partie entschied Huber für sich, da er um lediglich zwei Sekunden schneller war als Rohne! Den zweiten Platz sicherte sich Felix Durmaier.

Zweite Mannschaft mit Sensationssieg beim SC Simbach

Bisher ungeschlagen und ein Erfolgsgarant des Schachklubs: Helmut KurzAllzu viel Hoffnung hatten die Mannen des Schachklubs Landau-Dingolfing zwar nicht, als sie letzten Sonntag in der Niederbayernliga auswärts gegen den SC Straubing I und damit gegen einen der Titelaspiranten antreten mussten.  Die Straubinger entpuppten sich dann auch bald als die erwarteten schweren Gegner, zumal sie, um zwei Ausfälle kompensieren zu können, ihre beiden Spitzenspieler aus der zweiten Mannschaft an den hinteren Brettern aufboten.  Dennoch leisteten die Dingolfinger heftigen Widerstand. Alexander Hirtreiter und sein Kontrahent einigten sich ziemlich schnell auf ein Remis, ansonsten wurde in allen Partien intensiv gekämpft.

Kurt Hähnlein wählte die Skandinavische Verteidigung und hielt seine Stellung gut zusammen. Nachdem die Schwerfiguren abgetauscht waren und der Straubinger kein Durchkommen mehr sah, einigten sich die beiden auf die Punkteteilung. Martin Christlmaier konnte im Spanier den Eröffnungsvorteil seines ca. 200 DWZ-Punkte stärkeren Gegners durch einen schönen Zentrumsvorstoß egalisieren. Zwar  versuchte sein Kontrahent noch die Initiative am Königsflügel an sich zu reißen, bot aber nach dem Scheitern dieses Unterfangens selbst remis, was Christlmaier sofort annahm. Für Hans Theiß und Rudi Senff lief es dagegen in der Tschigorin-Verteidigung bzw. im Königsindischen Angriff nicht sonderlich gut. Theiß übersah einen taktischen Einschlag im Zentrum, der prompt eine Qualität kostete, während Senff im Mittelspiel nach einer leichten Ungenauigkeit Material einbüßte. Am Ende gingen beide Partien verloren. Helmut Fuchsgruber, Gottlieb Kutschera und Dr. Christoph Schultes bekamen es mit dem Benoni-System und der Französischen Eröffnung zu tun, konnten aber keine gewinnbringende Züge finden. Dr. Schultes erspielte sich gegen den stärksten Straubinger, Fidemeister Scheipl, eine aussichtsreiche Stellung.  Am Ende sprang bei ihm, wie bei den beiden anderen, aber nur ein Unentschieden heraus. So hieß es am Ende leider nur drei zu fünf zu Gunsten der Gastgeber.

 

Schach in Landau

Der Schachabend am nächsten Freitag (28. Juli) entfällt. Am Freitag darauf (3. August) findet der Schachabend auf Grund der Umbaumaßnahmen in der Dreifachsporthalle Landau in Dingolfinger Kolpinghaus (Obere Stadt 72) statt.

Mitglieder gesucht

Der Schachklub Landau-Dingolfing sucht Verstärkung für seine Jugend- und Erwachsenenmannschaften in der Niederbayern- und Bezirksliga. Wir bieten zwanglose Trainingseinheiten und Vereinsturniere in angenehmer Atmosphäre und ein auch ansonsten intaktes Vereinsleben. Vorkenntnisse sind von Vorteil aber keine zwingende Voraussetzung. Schauen Sie doch einfach mal bei einem unserer Vereinsabende vorbei! Nähere Informationen finden Sie hier.