Hans Theiß war mit der Mannschaftsleistung zufrieden. Beim Auswärtsspiel gegen den SV Deggendorf konnte der Schachklub Landau-Dingolfing am letzten Sonntag einen knappen und zugegebenermaßen auch etwas glücklichen 4,5-zu-3,5-Sieg einfahren. Beide Teams waren ungefähr gleich stark aufgestellt und es entwickelten sich an fast allen Brettern spannende und heiß umkämpfte Partien. Lediglich an Position sechs glich sich nach einem Damenbauernspiel die Stellung schnell aus und so vereinbarte Kurt Hähnlein mit seinem Gegner zügig ein Remis.

Mannschaftsführer Hans Theiß bekam es an Brett drei mit dem DWZ-stärksten Deggendorfer zu tun und musste sehr vorsichtig agieren, um nicht unter die Räder zu kommen. Es gelang ihm aber recht gut, alle aufziehenden Gefahren unter Kontrolle zu bekommen und er erreichte schließlich doch den Remishafen. In diesen segelte bald darauf auch Alexander Hirtreiter ein. Am zweiten Brett hatte er ein undurchsichtiges Mittelspiel zu bestehen. Da es sein Kontrahent aber auch nicht auf einen riskanten Schlagabtausch ankommen lassen wollte, erfolgte auch hier der Friedensschluss.

Kurt Hähnlein gewann nach hartem Kampf. Die Saison 2018/19 begann für den Schachklub Landau-Dingolfing mit einigen Premieren. Zum einen wurde die zweite Mannschaft von einem neuen Mannschaftskapitän aufs Schlachtfeld geführt. Felix Durmaier, seit Juli als Nachfolger von Florian Huber in Amt und Würden, konnte am letzten Samstag gegen die JVA Straubing zum anderen auf zwei Neulinge zurückgreifen: Giacomo Barone und Moritz Stöttner hatten in diesem Jahr erstmal die Altersgrenze überschritten, um in der JVA antreten zu dürfen.

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: mit 5,5:2,5 Punkten fuhr man einen überraschend deutlichen Sieg ein. Gottlieb Kutschera, Karl-Heinz Krause, Giacomo Barone und Fabian Reidl holten in vier taktisch interessanten Partien jeweils volle Punkte, so dass die soliden Unentschieden von Felix Durmaier, Moritz Stöttner und Niklas Rohne zum Gesamtsieg über die Truppe der JVA ausreichten. Lediglich Helmut Kurz musste gegen einen spielstarken Kontrahenten die weiße Flagge hissen.

Hans Theiß erhält den Pokal von Josef Reidl.Das Sommervereinsfest ist inzwischen ein fester Bestandteil im Jahresprogramm des Schachklubs Landau-Dingolfing geworden. Auch letzten Samstag fanden sich wieder erfreulich viele Schachfreunde im Dingolfinger Kolpinghaus ein. Wie jedes Mal hielt Vorstand Josef Reidl die Festansprache. Besonderen Dank richtete er dabei an die Kolpingfamilie, in deren Räumlichkeiten der Klub nun schon seit geraumer Zeit spielen darf. Da das eigentliche Vereinsheim in der Dreifachsporthalle Landau derzeit renoviert wird, ist der Klub ganz dringend auf die Gastfreundschaft des Kolpinghauses angewiesen.

Wir trauern um unser langjähriges aktives Mitglied

Bernhard Feicht
 
 
Wir verabschieden uns in Dankbarkeit und werden sein Andenken in Ehren bewahren.
 
Dingolfing, 13. August 2018
Schachklub Landau-Dingolfing

Es war eine sehr spannende Vereinsmeisterschaft und, im Gegensatz zu den letzten Jahren, eine mit einer richtig guten Teilnehmeranzahl. Insgesamt 14 Spieler waren angetreten, um die begehrte Trophäe zu erobern. Gespielt wurde in einem siebenrundigen Schweizer System mit je einer Stunde Bedenkzeit pro Spieler und Partie. Sehr früh schon setzten sich Hans Theiß und Florian Huber an die Spitze des Feldes, da ihre stärksten Konkurrenten, Alexander Hirtreiter und Dr. Christoph Schultes bereits in den ersten Runden Punkte liegen ließen. Das direkte Aufeinandertreffen entschied Florian Huber für sich, da er sich aber selbst zwei Unentschieden einfing, blieb das Turnier bis zum Schluss spannend.

Erst als sich Hans Theiß in der letzten Runde einen unerwarteten Ausrutscher gegen Manuel Albrecht leistete, zog Huber uneinholbar vorbei und sicherte sich den Titel. Bester Jugendlicher wurde Moritz Stöttner vor Mathieu Schanz. Bei der Jahreshauptversammlung am vergangenen Wochenende erhielten die strahlenden Sieger vom Vereinsvorsitzenden Josef Reidl die ihnen zustehenden Urkunden und Pokale. Auf der Jahreshauptversammlung wurde außerdem beschlossen, dass der Schachklub weiter mit zwei Mannschaften in der Niedebayernliga und der Bezirksliga West antreten wird.

Hans Theiß, Moritz Stöttner, Florian Huber und Josef Reidl.

Albert Schmol und Dr. Christoph Schultes bei der Analyse. Trotz der herben 2:6-Niederlage gegen den SC Straubing war der letzte Sonntag für den Schachklub Landau-Dingolfing ein guter Tag: da die Konkurrenz ebenfalls Federn lassen musste, steht der Klassenerhalt in der Niederbayernliga bereits vorzeitig fest. Im Mannschaftskampf selbst war leider, wie schon in der letzten Runde, von Anfang an der Wurm drin. Der kurzfristige Ausfall eines Stammspielers konnte nicht mehr kompensiert werden, so dass die Kämpfer um Kapitän Hans Theiß nur zu siebt antreten mussten.

Nachdem man sich über die schneeglatten Straßen in das Spiellokal der Straubinger vorgekämpft hatte, setzte es bald nach Turnierbeginn die nächsten Nackenschläge: Dietmar Weidlich agierte mit seiner modernen Zweispringereröffnung etwas zu passiv und erlaubte bei entgegengesetzten Rochaden einen gefährlichen feindlichen Angriff auf seinen Königsflügel. Der Versuch einer Gegenattacke kostete einen ganzen Läufer und gleich darauf die Partie. Kurt Hähnlein verteidigte sich mit der Damenindischen Variante und schaffte es auch, die Stellung auszugleichen. Mehr war jedoch nicht drin, das Duell endete schnell unentschieden.

Die Preisträger der Blitzschachmeisterschaft. Am letzten Sonntag gaben sich im großen Saal des Dingolfinger Kolpinghauses die niederbayerischen Schacheliten die Klinke in die Hand. Zum ersten Mal in seiner Geschichte fungierte der Schachklub Landau-Dingolfing nämlich als Gastgeber für die Niederbayerische Blitzschacheinzelmeisterschaft. Diese Spielweise zeichnet sich dadurch aus, dass pro Spieler und Partie eine Bedenkzeit von lediglich drei Minuten plus zwei Sekunden pro Zug zur Verfügung steht. Es muss also in der Tat „blitzschnell“ gespielt werden.

Der Schachklub hatte sich anlässlich seines 70jährigen Bestehens dazu entschlossen, dieses Jahr das Turnier auszurichten. Die Teilnehmerzahl übertraf die Erwartungen deutlich. 35 Spieler fanden sich im Spiellokal ein, darunter vier FIDE-Meister und fünf weitere Spieler mit einer DWZ-Zahl über 2000. Vereinsvorsitzender Josef Reidl begrüßte gleich zu Anfang die Gäste und stellte erfreut fest, dass auch zwölf Kämpfer des Schachklubs unter den Teilnehmern waren. Auch die Schachvereine aus Straubing und Rottal-Inn waren stark vertreten.

Florian Huber spielte unentschieden.Am letzten Sonntag erlitt der Schachklub Landau-Dingolfing im Auswärtsspiel gegen den SC Rottal eine schwere 5:3-Niederlage. Die Schwierigkeiten hatten bereits im Vorfeld begonnen. Gleich reihenweise fielen ansonsten zuverlässige Stammspieler wegen Grippeerkrankung aus, so dass man nur mit Mühe acht Spieler zusammen bekam. Die Mannschaft, die schließlich antrat, glich auch mehr einem Lazarett als einer kampfeslustigen Truppe.

Zu diesen unglücklichen Umständen gesellte sich dann auch noch spielerisches Pech. Zwar war das Endergebnis nicht unverdient, aber über weite Strecken war der Klub den Rottalern ebenbürtig, so dass auch ein Gesamtunentschieden in Ordnung gewesen wäre. Aber es kam anders. Karl-Heinz Krause steckte gleich zu Beginn nach einer nimzowitschähnlichen Eröffnung etwas zu viel Bauern ins Geschäft. Seine Angriffsbemühungen verliefen im Sande und er musste bald die weiße Flagge hissen.

Schach in Landau

Am Freitag (16.11) findet der Schachabend wegen der Umbaumaßnahmen in der Landauer Dreifachsporthalle im Kolpinghaus in Dingolfing (Obere Stadt 72) statt.

Mitglieder gesucht

Der Schachklub Landau-Dingolfing sucht Verstärkung für seine Jugend- und Erwachsenenmannschaften in der Niederbayern- und Bezirksliga. Wir bieten zwanglose Trainingseinheiten und Vereinsturniere in angenehmer Atmosphäre und ein auch ansonsten intaktes Vereinsleben. Vorkenntnisse sind von Vorteil aber keine zwingende Voraussetzung. Schauen Sie doch einfach mal bei einem unserer Vereinsabende vorbei! Nähere Informationen finden Sie hier.