Helmut Fuchsgruber, Dietmar Weidlich und Alexander Hirtreiter fuhren volle Punktgewinne ein.

Mit einem klaren 5:3-Erfolg gegen den Tabellenletzten, den SC Vilshofen, machte der Schachklub Landau-Dingolfing am letzten Sonntag in der Niederbayernliga einen großen Tabellensprung nach vorne. Während in der Bezirksliga West der Kampf der zweiten Mannschaft gegen den SC Rottal witterungsbedingt sogar abgesagt werden musste, arbeitete sich die erste Mannschaft durch dichtes Schneetreiben und auf glatten Fahrbahnen langsam nach Vilshofen vor.

Dort angekommen entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch mit den Gastgebern, bei dem der Klub allerdings von Anfang an die Nase immer etwas weiter vorn hatte. Rudi Senff lies im klassischen Drachen nichts anbrennen und erspielte sich gegen einen starken Gegner früh ein wertvolles Unentschieden. Das erste Ausrufezeichen setzte schon nach gut zwei Stunden Helmut Fuchsgruber. Sein Kontrahent agierte im Tarrasch-Franzosen etwas zu passiv. Er ließ die Figuren des Dingolfingers zu voller Entfaltung kommen, bis diese das gesamte Brett beherrschten und schließlich die Kapitulation des Vilshofeners erzwangen.

Siegte souverän: Albert SchmolMit dem SC Straubing und dem SV Aham waren am letzten Sonntag zwei Angstgegner beim Schachklub Landau-Dingolfing zu Gast. In der Niederbayernliga wiederholte sich leider das Szenario der letzten Jahre: gegen den SC Straubing erlitt die erste Mannschaft des Klubs eine knappe 4,5:3,5-Niederlage. Dabei lief so ziemlich alles schief, was schief laufen konnte. Zunächst unterschätzte Helmut Fuchsgruber an Brett vier das Potenzial seiner eigenen Stonewall-Stellung und willigte gegen einen etwas schwächeren Kontrahenten in ein Unentschieden ein. Ähnliches ereignete sich am vorletzten Brett. Ersatzmann Felix Durmaier ließ sich in seiner Caro-Kann-Verteidigung von einem Königsangriff seines Opponenten zu sehr einschüchtern und nahm ebenfalls etwas voreilig ein Remisangebot an.

Rang  Teilnehmer S R V  Punkte  SoBer 
1 Gahr, Michael 11 1 0 11.5 61.50
2 Christlmaier, Martin 9 2 1 10.0 53.25
3 Schultes, Christoph 10 0 2 10.0 46.50
4 Durmaier, Felix 6 4 2 8.0 37.25
5 Albrecht, Manuel 5 3 4  6.5 27.75
6 Huber, Florian 6 1 5 6.5 23.25
7 Stöttner, Moritz 3 4 5 5.0 24.50
8 Kutschera, Gottlieb 2 5 5 4.5 18.25
9 Senff, Rudolf 3 2 7 4.0 15.50
10 Schmol, Albert 3 1 8 3.5 14.50
11 Barone, Giacomo 3 1 8 3.5 14.00
12 Häring, Günther 2 1 9 2.5 10.50
13 Hirtreiter, Alexander 1 3 8 2.5 10.25

 

Die Sieger des Turniers (vlnr): Moritz Stöttner (bester Jugendlicher), der bisherige 8-malige Seriensieger Martin Christlmaier (dieses Mal 2. Platz), Michael Gahr (Sieger), Dr. Christoph Schultes (3. Platz).

Manuel Albrecht war erfolgreich Am letzten Sonntag hatte der Schachklub Landau-Dingolfing zum ersten Mal in dieser Saison mit einem Luxusproblem zu kämpfen: es waren mehr Spieler einsatzbereit als nötig! Daher konnten die beiden Mannschaftsführer Hans Theiß und Felix Durmaier gegen den TV 1862 Geiselhöring und den TSV Ergoldsbach jeweils Bestaufstellungen organisieren und das zahlte sich auch voll aus. In der Bezirksliga West fegten die Schachfreunde die Ergoldsbacher mit 6,5:1,5 vom Platz. Sicher war da auch etwas Glück dabei, denn in der Vergangenheit waren diese Gegner immer ebenbürtig gewesen.

Die erste Mannschaft musste in der Niederbayernliga da schon eine etwas größere Herausforderung meistern. Zwar stand am Ende ebenfalls ein fünf-zu-drei-Erfolg zu Buche, der Kampf war aber nicht so eindeutig, wie es das Ergebnis vermuten lässt. Die Geiselhöringer stemmten sich energisch gegen die Niederlage und lieferten den Dingolfingern an den ersten fünf Brettern spannende Duelle. Florian Huber stoppte mit seinem Colle-Zukertort-Aufbau schnell die feindliche Initiative und auch Hans Theiß baute sich im orthodoxen Damegambit solide auf und entwickelte Druck auf einen gegnerischen Randbauern. An beiden Plätzen wurde so das Remis gehalten. Wackeliger ging es da schon am zweiten Platz zu. Dr. Christoph Schultes konzentrierte sich zu sehr auf seine Verteidigung, so dass er einen erfolgversprechenden Springergegenangriff nicht erkannte. Da sein Kontrahent aber ebenfalls nicht energisch nachsetzte, schaffte es Schultes gerade mal so ins Unentschieden.

Die Brüder Lukas und Moritz Stöttner kamen erstmals gemeinsam zum EinsatzDie dritte Runde der Niederbayernliga und der Bezirksliga West endete für den Schachklub Landau-Dingolfing am letzten Sonntag mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die erste Mannschaft unterlag im Heimspiel gegen den etwas stärkeren SK Landshut knapp mit 3,5:4,5. Das gleiche Ergebnis fuhr die zweite Garnitur gegen den SC Straubing ein, allerdings hier mit dem glücklicheren Ende für den Klub.

Im Vorfeld musste der Verein wieder einmal mit seinen Personalsorgen kämpfen. Gleich mehrere Stammspieler fielen krankheits- und berufsbedingt aus und die beiden Mannschaftsführer Hans Theiß und Felix Durmaier mussten den letzten Reservisten aufbieten, um je acht Kämpfer zusammen zu bekommen.

Hans Theiß war mit der Mannschaftsleistung zufrieden. Beim Auswärtsspiel gegen den SV Deggendorf konnte der Schachklub Landau-Dingolfing am letzten Sonntag einen knappen und zugegebenermaßen auch etwas glücklichen 4,5-zu-3,5-Sieg einfahren. Beide Teams waren ungefähr gleich stark aufgestellt und es entwickelten sich an fast allen Brettern spannende und heiß umkämpfte Partien. Lediglich an Position sechs glich sich nach einem Damenbauernspiel die Stellung schnell aus und so vereinbarte Kurt Hähnlein mit seinem Gegner zügig ein Remis.

Mannschaftsführer Hans Theiß bekam es an Brett drei mit dem DWZ-stärksten Deggendorfer zu tun und musste sehr vorsichtig agieren, um nicht unter die Räder zu kommen. Es gelang ihm aber recht gut, alle aufziehenden Gefahren unter Kontrolle zu bekommen und er erreichte schließlich doch den Remishafen. In diesen segelte bald darauf auch Alexander Hirtreiter ein. Am zweiten Brett hatte er ein undurchsichtiges Mittelspiel zu bestehen. Da es sein Kontrahent aber auch nicht auf einen riskanten Schlagabtausch ankommen lassen wollte, erfolgte auch hier der Friedensschluss.

Kurt Hähnlein gewann nach hartem Kampf. Die Saison 2018/19 begann für den Schachklub Landau-Dingolfing mit einigen Premieren. Zum einen wurde die zweite Mannschaft von einem neuen Mannschaftskapitän aufs Schlachtfeld geführt. Felix Durmaier, seit Juli als Nachfolger von Florian Huber in Amt und Würden, konnte am letzten Samstag gegen die JVA Straubing zum anderen auf zwei Neulinge zurückgreifen: Giacomo Barone und Moritz Stöttner hatten in diesem Jahr erstmal die Altersgrenze überschritten, um in der JVA antreten zu dürfen.

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: mit 5,5:2,5 Punkten fuhr man einen überraschend deutlichen Sieg ein. Gottlieb Kutschera, Karl-Heinz Krause, Giacomo Barone und Fabian Reidl holten in vier taktisch interessanten Partien jeweils volle Punkte, so dass die soliden Unentschieden von Felix Durmaier, Moritz Stöttner und Niklas Rohne zum Gesamtsieg über die Truppe der JVA ausreichten. Lediglich Helmut Kurz musste gegen einen spielstarken Kontrahenten die weiße Flagge hissen.

Hans Theiß erhält den Pokal von Josef Reidl.Das Sommervereinsfest ist inzwischen ein fester Bestandteil im Jahresprogramm des Schachklubs Landau-Dingolfing geworden. Auch letzten Samstag fanden sich wieder erfreulich viele Schachfreunde im Dingolfinger Kolpinghaus ein. Wie jedes Mal hielt Vorstand Josef Reidl die Festansprache. Besonderen Dank richtete er dabei an die Kolpingfamilie, in deren Räumlichkeiten der Klub nun schon seit geraumer Zeit spielen darf. Da das eigentliche Vereinsheim in der Dreifachsporthalle Landau derzeit renoviert wird, ist der Klub ganz dringend auf die Gastfreundschaft des Kolpinghauses angewiesen.

Mitglieder gesucht

Der Schachklub Landau-Dingolfing sucht Verstärkung für seine Jugend- und Erwachsenenmannschaften in der Niederbayern- und Bezirksliga. Wir bieten zwanglose Trainingseinheiten und Vereinsturniere in angenehmer Atmosphäre und ein auch ansonsten intaktes Vereinsleben. Vorkenntnisse sind von Vorteil aber keine zwingende Voraussetzung. Schauen Sie doch einfach mal bei einem unserer Vereinsabende vorbei! Nähere Informationen finden Sie hier.