Michael Gahr (Mitte) gewann zum zweiten Mal in Folge das Weihnachtsblitzschachturnier Bester Jugendlicher wurde Moritz Stöttner.

    1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 Punkte Platz
1 Christlmaier  X 0 1 0.5 1 0.5 1 0 1 1 1 1 0.5 8.5 3
2 Schultes  1  X 0 0.5 1 1 0 0 1 1 1 1 0 7.5 6
3 Huber 0 1  X 0 0.5 0.5 1 1 1 0 1 0.5 1 7.5 5
4 Durmaier  0.5 0.5 1  X 1 1 0 0 0.5 1 1 1 1 8.5 2
5 Krause 0 0 0.5 0  X 0 0 0 1 1 1 0.5 0 4 9
6 Kutschera  0.5 0 0.5 0 1  X 0.5 0 1 0.5 1 1 0.5 6.5 8
7 Albrecht 0 1 0 1 1 0.5  X 0 0.5 1 1 1 0 7 7
8 Gahr 1 1 0 1 1 1 1 X 1 1 1 1 1 11 1
9 Schmol 0 0 0 0.5 0 0 0.5 0  X 1 0.5 1 0 3.5 10
10 Niedens 0 0 1 0 0 0.5 0 0 0  X 0.5 0 0 2 12
11 Häring 0 0 0 0 0 0 0 0 0.5 0.5  X 0 0 1 13
12 Stöttner L. 0 0 0.5 0 0.5 0 0 0 0 1 1  X 0 3 11
13 Stöttner M. 0.5 1 0 0 1 0.5 1 0 1 1 1 1  X 8 4

Michael Gahr gewann eine spannende Partie.

Vier Siege in den ersten vier Runden der Niederbayernliga: das hat es in der Geschichte des Schachklubs Landau-Dingolfing noch nicht gegeben. Doch am letzten Sonntag war es soweit. Gegen den SC Grafenau fuhr der Klub einen statten 6 : 2 – Erfolg ein. Abstiegssorgen müssen sich die Dingolfinger nicht mehr machen, auch wenn in der Liga noch einige harten Brocken auf sie warten.

Das Endresultat gegen die Grafenauer fiel, realistisch betrachtet, etwas zu hoch aus, denn dem Schachverein war Fortuna dieses Mal durchaus hold. An den Brettern eins, fünf und sechs profitierten die Schachfreunde von etwas ungenauem Spiel der Gastgeber und konnten einzelne kleinere individuelle Fehler zu vollen Punktgewinnen ausnutzen. Die Garanten des steilen Aufstiegs des Schachvereins waren jedoch wieder einmal drei Spieler.

Zum einen Kurt Hähnlein. Ruhig, souverän und erfolgreich: das sind derzeit die Markenzeichen des Dingolfinger Seniors. Im Doppelfianchetto mischte er am Königsflügel und im Zentrum mit den weißen Steinen eine betonharte Stellung zusammen und konzentrierte sämtlichen Druck auf der Damenseite des Bretts. Sein Opponent versuchte alles, um die Attacke zurückzuweisen, aber Hähnlein schickte mutig seine Kavallerie weit nach vorne, die die feindlichen Verteidigungsbemühungen empfindlich störte. Ein heftiger Springereinschlag führte schließlich zum Qualitäts- und Partiegewinn. Damit kann der Dingolfinger 3,5 Punkte aus vier Runden vorweisen.

Alexander Hirtreiter gewann an Brett drei. Mit einem klaren 5:3 setzte sich der Schachklub Landau-Dingolfing am letzten Sonntag gegen den SK Landshut durch und heimste damit den dritten Sieg in der dritten Runde der Niederbayernliga ein – ein Novum in der Vereinsgeschichte. Man muss aber fairerweise sagen: an diesem Tag war der Klub der klare Favorit. Die Gäste aus Landshut hatten den Ausfall dreier starker Stammspieler zu beklagen und mussten an den hinteren beiden Brettern auf etwas schwächere Reservisten setzen. Die Dingolfinger traten dagegen in fast absoluter Bestbesetzung an. Dennoch taten sich die Gastgeber anfangs etwas schwer. Der größte Druck lastete auf Helmut Fuchsgruber und Felix Durmaier an den Brettern sieben und acht. Schließlich erwarteten alle nichts anderes als zwei Siege gegen die Landshuter Aushilfsspieler und das war alles andere als einfach. An beiden Plätzen entwickelte sich ein Damenbauernspiel. Die Dingolfinger konnten zwar einen leichten Druck aufbauen, die Landshuter wehrten sich aber wirklich tapfer und erst im Turmendspiel heimsten Fuchsgruber und Durmaier jeweils einen Mehrbauern ein, der dann auch zum Sieg ausreichte. In Topform präsentierte sich einmal wieder Mannschaftsführer Hans Theiß. Seine Lieblingseröffnung, das Damengambit, spulte er herunter wie ein Uhrwerk, während sein Gegner immer mehr Bedenkzeit verbrauchte. In Zeitnot unterliefen dem Landshuter schließlich ein paar kleinere Ungenauigkeiten, die Theiß aber schnell zu einem tödlichen Angriff ausnutzte. Beim Stand von 3:0 kam der Schachklub dann aber etwas ins Straucheln.

Hans Theiß, Florian Huber und Kurt Hähnlein gewannen in Pfarrkirchen. Die ersten beiden Runden der Niederbayernliga sind für den Schachklub Landau-Dingolfing nach Maß verlaufen. Bereits der Saisonauftakt gegen den SC Straubing, dem Angstgegner der letzten drei Jahre, war von Erfolg gekrönt. Mit 4,5:3,5 Brettpunkten fuhr der Klub einen knappen, aber hart verdienten Sieg ein. Am letzten Sonntag folgte dann der zweite Streich. 5,5:2,5 lautete das Endergebnis gegen den SC Rottal-Inn.

Bemerkenswert an den beiden Triumpfen war der Umstand, dass Mannschaftsführer Hans Theiß jeweils nicht die vollständige Truppe aufbieten konnte. Berufs- und krankheitsbedingte Ausfälle erzwangen in jedem Spiel den Einsatz mehrerer Reservisten. Das schwächte den Verein aber in keiner Weise. Kurt Hähnlein, eigentlich an Brett eins der zweiten Mannschaft gesetzt, holte gegen Straubing einen halben Punkt, indem er gekonnt den angriffslustigen Colle-Zukertort seines Kontrahenten neutralisierte. In Pfarrkirchen machte er es sogar noch besser: Ein paar Ungenauigkeiten ausnutzend, durchbrach er im Mittelspiel die feindliche Stellung und meldete schon nach knapp zwei Stunden einen vollen Punktgewinn.

 Der Schachklub Landau-Dingolfing errang am letzten Sonntag einen großen Erfolg: bei der niederbayerischen Blitzschach-Mannschaftsmeisterschaft in Röhrnbach konnte man den Vizemeistertitel und damit die Qualifikation für die bayerische Ebene einheimsen. Besonders erfreulich war, dass gleich neun Spieler antraten und somit zwei Mannschaften des Vereins am Start waren. Bewusst hatte der Verein eine etwas DWZ-stärkere und eine etwas schwächere Truppe geformt, da man sich so die besseren Chancen auf einen der beiden vorderen Qualifikationsplätze machte.

Mit dieser Strategie geriet der Klub aber erst mal gehörig ins Straucheln. Michael Gahr, Manuel Albrecht, Dr. Christoph Schultes und Alexander Hirtreiter, die die erste Mannschaft bildeten, erlitten gleich zu Beginn eine empfindliche Niederlage ausgerechnet gegen ihre Vereinskameraden Krystian Ofierzynski, Felix Durmaier, Florian Huber, Moritz Stöttner und Niklas Rohne. Es dauerte eine ganze Weile, bis sie sich von diesem Schock erholten und wieder Tritt fassten. Nachdem die erste Hälfte des Turniers vorbei war, fand sich die Speerspitze des Klubs nur auf dem undankbaren dritten Tabellenplatz wieder.

Die „Blitzer“ des Schachklubs Landau-Dingolfing

Foto (von links): Die Vereinsvorsitzenden Dr. Christoph Schultes und Josef Reidl, sowie Schatz- und Vereinsmeister Alexander Hirtreiter.

Am vergangenen Samstag begrüßte Josef Reidl 14 Schachfreunde zur alljährlichen Jahreshauptversammlung des Schachklubs Landau-Dingolfing. Dabei tagte man dieses Mal erstmals am Wochenende und auch der Sitzungsort, das Dingolfinger Kolpinghaus, war eine Premiere.  Reidl konnte in seinem Rechenschaftsbericht auf eine sehr erfolgreiche vergangene Saison zurückblicken. Die erste Mannschaft des Vereins hatte sich in der Niederbayernliga behauptet und die zweite Mannschaft war in der Lage gewesen, in der Bezirksliga West einen Durchmarsch hinzulegen und in die Niederbayernliga aufzusteigen. Die beiden Mannschaftsführer, Hans Theiß und Felix Durmaier, legten den Hauptgrund für diesen Erfolg dar: Es war gelungen, an allen Spieltagen immer 16 Spieler zusammenzubekommen, kein einziges Brett musste freigelassen werden. Für dieses Engagement bedankte sich Josef Reidl besonders bei allen Versammlungsteilnehmern.   

Nach einem kurzen Bericht von Übungsleiter und Ehrenvorsitzenden Gottlieb Kutschera erörterte Schatzmeister Alexander Hirtreiter die Kassenlage des Klubs. Diese ist weiterhin als völlig stabil zu bezeichnen, auch wenn man im vergangenen Jahr einige größere Anschaffungen tätigte. Neue Materialschränke und Schachuhren waren eingekauft worden. Auf Antrag der Kassenprüfer beschloss die Versammlung die Entlastung der Vorstandschaft.

Mannschaftsführer Felix Durmaier.

Nach mehreren Anläufen ist es wieder einmal geschafft: die zweite Mannschaft des Schachklubs Landau-Dingolfing steigt aus der Bezirksliga West in die Niederbayernliga auf. Zu diesem freudigen Ereignis wurde der erst im letzten Jahr neu eingesetzte Mannschaftsführer Felix Durmaier vom Pressewart des Klubs interviewt:

 

Felix, die ganz klassische Frage zuerst: hast Du am Anfang der Saison mit dem Aufstieg gerechnet und wenn nein, was war denn das eigentliche Saisonziel?

Also vor der Saison war der erste Platz und der damit verbundene Aufstieg schon die ganz große Hoffnung von uns allen. Ich wusste, dass wir eine gut besetzte und breit aufgestellte Mannschaft hatten, deswegen hab ich fest daran geglaubt, dass wir im Kampf um den ersten Platz mitmischen könnten. Damit gerechnet habe ich aber auf Grund der starken Konkurrenz nicht so wirklich. Dass es dann aber doch geklappt hat, freut mich umso mehr.

 

Der Schachklub Landau-Dingolfing durfte am Faschingssontag zum zweiten Mal in seiner Geschichte die niederbayerische Einzelmeisterschaft im Blitzschach ausrichten. Blitzschach bedeutet, dass jeder Spieler nur fünf Minuten Bedenkzeit pro Partie hat. Es muss also in der Tat blitzschnell gehen, denn wenn man seinen Gegner nicht innerhalb dieser vorgegebenen Zeit matt setzt, verliert man die Partie. Ungenauigkeiten und Konzentrationsfehler werden bei dieser Spielart oft gnadenlos bestraft.

Die Pokalgewinner mit Sieger Dominic Wiesnet (hinten Mitte).

Mitglieder gesucht

Der Schachklub Landau-Dingolfing sucht Verstärkung für seine Mannschaften in den niederbayerischen Ligen. Wir bieten zwanglose Trainingseinheiten und Vereinsturniere in angenehmer Atmosphäre und ein auch ansonsten intaktes Vereinsleben. Vorkenntnisse sind von Vorteil aber keine zwingende Voraussetzung. Schauen Sie doch einfach mal bei einem unserer Vereinsabende vorbei! Nähere Informationen finden Sie hier.