Foto (von links): Die Vereinsvorsitzenden Dr. Christoph Schultes und Josef Reidl, sowie Schatz- und Vereinsmeister Alexander Hirtreiter.

Am vergangenen Samstag begrüßte Josef Reidl 14 Schachfreunde zur alljährlichen Jahreshauptversammlung des Schachklubs Landau-Dingolfing. Dabei tagte man dieses Mal erstmals am Wochenende und auch der Sitzungsort, das Dingolfinger Kolpinghaus, war eine Premiere.  Reidl konnte in seinem Rechenschaftsbericht auf eine sehr erfolgreiche vergangene Saison zurückblicken. Die erste Mannschaft des Vereins hatte sich in der Niederbayernliga behauptet und die zweite Mannschaft war in der Lage gewesen, in der Bezirksliga West einen Durchmarsch hinzulegen und in die Niederbayernliga aufzusteigen. Die beiden Mannschaftsführer, Hans Theiß und Felix Durmaier, legten den Hauptgrund für diesen Erfolg dar: Es war gelungen, an allen Spieltagen immer 16 Spieler zusammenzubekommen, kein einziges Brett musste freigelassen werden. Für dieses Engagement bedankte sich Josef Reidl besonders bei allen Versammlungsteilnehmern.   

Nach einem kurzen Bericht von Übungsleiter und Ehrenvorsitzenden Gottlieb Kutschera erörterte Schatzmeister Alexander Hirtreiter die Kassenlage des Klubs. Diese ist weiterhin als völlig stabil zu bezeichnen, auch wenn man im vergangenen Jahr einige größere Anschaffungen tätigte. Neue Materialschränke und Schachuhren waren eingekauft worden. Auf Antrag der Kassenprüfer beschloss die Versammlung die Entlastung der Vorstandschaft.

Mannschaftsführer Felix Durmaier.

Nach mehreren Anläufen ist es wieder einmal geschafft: die zweite Mannschaft des Schachklubs Landau-Dingolfing steigt aus der Bezirksliga West in die Niederbayernliga auf. Zu diesem freudigen Ereignis wurde der erst im letzten Jahr neu eingesetzte Mannschaftsführer Felix Durmaier vom Pressewart des Klubs interviewt:

 

Felix, die ganz klassische Frage zuerst: hast Du am Anfang der Saison mit dem Aufstieg gerechnet und wenn nein, was war denn das eigentliche Saisonziel?

Also vor der Saison war der erste Platz und der damit verbundene Aufstieg schon die ganz große Hoffnung von uns allen. Ich wusste, dass wir eine gut besetzte und breit aufgestellte Mannschaft hatten, deswegen hab ich fest daran geglaubt, dass wir im Kampf um den ersten Platz mitmischen könnten. Damit gerechnet habe ich aber auf Grund der starken Konkurrenz nicht so wirklich. Dass es dann aber doch geklappt hat, freut mich umso mehr.

 

Der Schachklub Landau-Dingolfing durfte am Faschingssontag zum zweiten Mal in seiner Geschichte die niederbayerische Einzelmeisterschaft im Blitzschach ausrichten. Blitzschach bedeutet, dass jeder Spieler nur fünf Minuten Bedenkzeit pro Partie hat. Es muss also in der Tat blitzschnell gehen, denn wenn man seinen Gegner nicht innerhalb dieser vorgegebenen Zeit matt setzt, verliert man die Partie. Ungenauigkeiten und Konzentrationsfehler werden bei dieser Spielart oft gnadenlos bestraft.

Die Pokalgewinner mit Sieger Dominic Wiesnet (hinten Mitte).

Helmut Fuchsgruber, Dietmar Weidlich und Alexander Hirtreiter fuhren volle Punktgewinne ein.

Mit einem klaren 5:3-Erfolg gegen den Tabellenletzten, den SC Vilshofen, machte der Schachklub Landau-Dingolfing am letzten Sonntag in der Niederbayernliga einen großen Tabellensprung nach vorne. Während in der Bezirksliga West der Kampf der zweiten Mannschaft gegen den SC Rottal witterungsbedingt sogar abgesagt werden musste, arbeitete sich die erste Mannschaft durch dichtes Schneetreiben und auf glatten Fahrbahnen langsam nach Vilshofen vor.

Dort angekommen entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch mit den Gastgebern, bei dem der Klub allerdings von Anfang an die Nase immer etwas weiter vorn hatte. Rudi Senff lies im klassischen Drachen nichts anbrennen und erspielte sich gegen einen starken Gegner früh ein wertvolles Unentschieden. Das erste Ausrufezeichen setzte schon nach gut zwei Stunden Helmut Fuchsgruber. Sein Kontrahent agierte im Tarrasch-Franzosen etwas zu passiv. Er ließ die Figuren des Dingolfingers zu voller Entfaltung kommen, bis diese das gesamte Brett beherrschten und schließlich die Kapitulation des Vilshofeners erzwangen.

Siegte souverän: Albert SchmolMit dem SC Straubing und dem SV Aham waren am letzten Sonntag zwei Angstgegner beim Schachklub Landau-Dingolfing zu Gast. In der Niederbayernliga wiederholte sich leider das Szenario der letzten Jahre: gegen den SC Straubing erlitt die erste Mannschaft des Klubs eine knappe 4,5:3,5-Niederlage. Dabei lief so ziemlich alles schief, was schief laufen konnte. Zunächst unterschätzte Helmut Fuchsgruber an Brett vier das Potenzial seiner eigenen Stonewall-Stellung und willigte gegen einen etwas schwächeren Kontrahenten in ein Unentschieden ein. Ähnliches ereignete sich am vorletzten Brett. Ersatzmann Felix Durmaier ließ sich in seiner Caro-Kann-Verteidigung von einem Königsangriff seines Opponenten zu sehr einschüchtern und nahm ebenfalls etwas voreilig ein Remisangebot an.

Rang  Teilnehmer S R V  Punkte  SoBer 
1 Gahr, Michael 11 1 0 11.5 61.50
2 Christlmaier, Martin 9 2 1 10.0 53.25
3 Schultes, Christoph 10 0 2 10.0 46.50
4 Durmaier, Felix 6 4 2 8.0 37.25
5 Albrecht, Manuel 5 3 4  6.5 27.75
6 Huber, Florian 6 1 5 6.5 23.25
7 Stöttner, Moritz 3 4 5 5.0 24.50
8 Kutschera, Gottlieb 2 5 5 4.5 18.25
9 Senff, Rudolf 3 2 7 4.0 15.50
10 Schmol, Albert 3 1 8 3.5 14.50
11 Barone, Giacomo 3 1 8 3.5 14.00
12 Häring, Günther 2 1 9 2.5 10.50
13 Hirtreiter, Alexander 1 3 8 2.5 10.25

 

Die Sieger des Turniers (vlnr): Moritz Stöttner (bester Jugendlicher), der bisherige 8-malige Seriensieger Martin Christlmaier (dieses Mal 2. Platz), Michael Gahr (Sieger), Dr. Christoph Schultes (3. Platz).

Manuel Albrecht war erfolgreich Am letzten Sonntag hatte der Schachklub Landau-Dingolfing zum ersten Mal in dieser Saison mit einem Luxusproblem zu kämpfen: es waren mehr Spieler einsatzbereit als nötig! Daher konnten die beiden Mannschaftsführer Hans Theiß und Felix Durmaier gegen den TV 1862 Geiselhöring und den TSV Ergoldsbach jeweils Bestaufstellungen organisieren und das zahlte sich auch voll aus. In der Bezirksliga West fegten die Schachfreunde die Ergoldsbacher mit 6,5:1,5 vom Platz. Sicher war da auch etwas Glück dabei, denn in der Vergangenheit waren diese Gegner immer ebenbürtig gewesen.

Die erste Mannschaft musste in der Niederbayernliga da schon eine etwas größere Herausforderung meistern. Zwar stand am Ende ebenfalls ein fünf-zu-drei-Erfolg zu Buche, der Kampf war aber nicht so eindeutig, wie es das Ergebnis vermuten lässt. Die Geiselhöringer stemmten sich energisch gegen die Niederlage und lieferten den Dingolfingern an den ersten fünf Brettern spannende Duelle. Florian Huber stoppte mit seinem Colle-Zukertort-Aufbau schnell die feindliche Initiative und auch Hans Theiß baute sich im orthodoxen Damegambit solide auf und entwickelte Druck auf einen gegnerischen Randbauern. An beiden Plätzen wurde so das Remis gehalten. Wackeliger ging es da schon am zweiten Platz zu. Dr. Christoph Schultes konzentrierte sich zu sehr auf seine Verteidigung, so dass er einen erfolgversprechenden Springergegenangriff nicht erkannte. Da sein Kontrahent aber ebenfalls nicht energisch nachsetzte, schaffte es Schultes gerade mal so ins Unentschieden.

Die Brüder Lukas und Moritz Stöttner kamen erstmals gemeinsam zum EinsatzDie dritte Runde der Niederbayernliga und der Bezirksliga West endete für den Schachklub Landau-Dingolfing am letzten Sonntag mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die erste Mannschaft unterlag im Heimspiel gegen den etwas stärkeren SK Landshut knapp mit 3,5:4,5. Das gleiche Ergebnis fuhr die zweite Garnitur gegen den SC Straubing ein, allerdings hier mit dem glücklicheren Ende für den Klub.

Im Vorfeld musste der Verein wieder einmal mit seinen Personalsorgen kämpfen. Gleich mehrere Stammspieler fielen krankheits- und berufsbedingt aus und die beiden Mannschaftsführer Hans Theiß und Felix Durmaier mussten den letzten Reservisten aufbieten, um je acht Kämpfer zusammen zu bekommen.

Jugendtraining in Landau

Das Jugendtraining mit Gottlieb Kutschera beginnt in Landau wieder am 27. September.

Mitglieder gesucht

Der Schachklub Landau-Dingolfing sucht Verstärkung für seine Mannschaften in den niederbayerischen Ligen. Wir bieten zwanglose Trainingseinheiten und Vereinsturniere in angenehmer Atmosphäre und ein auch ansonsten intaktes Vereinsleben. Vorkenntnisse sind von Vorteil aber keine zwingende Voraussetzung. Schauen Sie doch einfach mal bei einem unserer Vereinsabende vorbei! Nähere Informationen finden Sie hier.