Niklas Rohne spielte unentschiedenEin 4:4-Unentschieden beim Auswärtskampf in Pfarrkirchen reichte der ersten Mannschaft des Schachklubs Landau-Dingolfing am letzten Sonntag, um den Klassenerhalt in der Niederbayernliga zu schaffen. Diese Punkteteilung beim eigentlich etwas stärkeren Nachbarverein kam auch mit ein wenig Glück zu Stande. Aus irgendeinem Grund hatten die Rottaler an den beiden ersten Brettern einen Heidenrespekt vor den Landauern. Bereits nach wenigen Zügen im Drachen- und Alapin-Sizilianer willigten Sie in die Remisangebote ein. Auch Kurt Hähnlein steuerte im Londoner-System schnell eine ausgeglichene Position an und war mit einem Unentschieden zufrieden.

Felix Durmaier hätte am letzten Platz in der Anfangsphase früh einen Bauern gewinnen können. Da sein Gegner dadurch aber etwas Entwicklungsvorsprung bekommen hätte, wagte er den notwendigen Damenausfall nicht und sicherte sich lieber mit der kurzen Rochade seine Stellung. Dadurch erhielt der Rottaler jedoch genügend Zeit, seine Figuren aktiv aufzustellen, so dass auch Durmaier nach 20 Zügen das Remis akzeptieren musste. An den verbliebenen Brettern ging es dagegen energischer zur Sache.

Helmut Kurz spielte unentschieden.Im Kellerduell der Niederbayernliga mit dem SC Grafenau sprang für die erste Mannschaft des SK Landau-Dingolfing wie schon in den letztjährigen Begegnungen nur ein 4:4-Unentschieden heraus. Dabei hatte der Kampf recht vielversprechend begonnen, da die Gäste aus dem Bayerischen Wald  bloß mit sieben Mann angetreten waren. Helmut Fuchsgruber fiel an Brett sechs damit ein Punkt kampflos zu.

Kurt Hähnlein einigte sich mit seinem Rivalen in einer nicht ganz eindeutigen Stellung am fünften Brett schnell auf ein Remis. Mit dem gleichen Ergebnis wartete Helmut Kurz an Brett sieben auf. Er hatte sich für den Stonewall-Holländer entschieden. Sein Gegner nahm früh Druck aus dem Zentrum, um Raumvorteil am Damenflügel zu erlangen. Kurz entschied sich für einen Abtausch der schwarzfeldrigen Läufer und der Schwerfiguren, als der Grafenauer urplötzlich zu einem mutigen Figurenopfer griff und eine Leichtfigur für zwei Freibauern aufgab. Der Dingolfinger schaffte es gerade noch, die dadurch sehr spannend gewordene Partie im Gleichgewicht zu halten.

Florian Huber konnte mit seiner Leistung zufrieden sein. Beim Schachklub Landau-Dingolfing läuft es in der Niederbayernliga zur Zeit gar nicht rund. Zwar war die knappe 3,5:4,5 Niederlage der ersten Mannschaft gegen den SK Passau durchaus einkalkuliert worden. Der Spielverlauf am Sonntag hätte mit etwas Glück aber auch ein anderes Ende nehmen können. Grund dafür waren die hervorragenden Leistungen an den beiden Spitzenbrettern. Martin Christlmaier servierte seinem deutlich stärkeren Gegner einen Alapin-Sizilianer und nahm dabei auch zwei feindliche Freibauern an den Randlinien des Bretts in Kauf. Diese vermeintlichen Vorteile konnte der Passauer aber zu keiner Zeit wirklich ummünzen und im Endspiel war dann Christlmaiers Figurenaufstellung deutlich überlegen und sein Sieg nicht mehr aufzuhalten. Mannschaftsführer Hans Theiß musste sich mit der gleichen Eröffnung auseinandersetzen und wählte eine etwas passivere Position, die er so lange und so geschickt verteidigte, bis seinem Gegenüber einige leichte Fehler unterliefen und Theiß zum Gegenangriff übergehen konnte, der dann auch durchschlug. 

Helmut Fuchsgruber gewann an Brett sechs.Am letzten Sonntag stand für die erste Mannschaft des Schachklubs Landau-Dingolfing das Heimspiel gegen den SV Deggendorf an. Die Ausgangsposition war nicht schlecht. Mit Martin Christlmaier, Hans Theiß, Dr. Christoph Schultes, Alexander Hirtreiter, Kurt Hähnlein, Helmut Fuchsgruber, Helmut Kurz und Dietmar Weidlich trat man beinahe in Bestaufstellung an. Aber auch die Deggendorfer hatten ihre besten Kämpfer aufgeboten und waren dementsprechend motiviert.

Das Duell begann gar nicht gut. Kurt Hähnlein übersah in der Spanischen Partie eine Eröffnungsfalle und büßte gleich am Anfang die Qualität ein. Sein Gegner nutze diesen Vorsprung  konsequent bis ins Endspiel und entschied die Partie für sich.

Alexander Hirtreiter und Helmut Kurz unternahmen im Skandinavier und im Stonewall-Holländer geschickte taktische Ausbrüche, um die Deggendorfer zu überraschen. Diese Versuche brachten zwar einerseits etwas Materialvorteil ein, führten jedoch andererseits zu gedrückten Stellungen der Dingolfinger. Schließlich mussten beide in ein Remis einwilligen.

Der Sieger Benno Häusler (zweiter v.l.) mit den übrigen jugendlichen Teilnehmern.Die traditionellen Weihnachtsturniere des Schachklubs Landau-Dingolfing erfreuten sich auch dieses Jahr großer Beliebtheit. Bei den Erwachsenen traten am Freitag insgesamt 15 Teilnehmer an.  Da es pro Partie und Spieler wie immer nur fünf Minuten Bedenkzeit gab, konnte im Vollrundensystem gespielt werden. Der besondere Reiz bei dieser knappen Frist liegt darin, dass auch stärkeren Spieler mal Fehlgriffe unterlaufen und schwächere Schachfreunde gute Gewinnchancen haben.

Einem Kämpfer unterlief aber während der gesamten 14 Runden kein einziger Fehler! Blitzschachspezialist Martin Christlmaier leistete sich nur ein einziges Unentschieden und gewann die übrigen 13 Partien ganz souverän. Wie schon in den letzten Jahren durfte er den begehrten Siegerpokal mit nach Hause nehmen. Mit deutlichem Abstand folgten auf den Plätzen zwei und drei Felix Durmaier und Dr. Christoph Schultes.

Beim Jugendturnier, für das sich dieses Mal sieben Spieler aus dem Landkreis gemeldet hatten, wurde dagegen mit einer Bedenkzeit von zehn Minuten pro Spieler und Partie gekämpft.  Zwischen Svenja Egleder, Alexa Steininger, Benno Häusler, Anton Cygankov, Jonas Neumeier, Lorenz Hecht  und Maximilian Laubhan ging es äußerst eng zu, es kam zu spannenden und heftig umkämpften Duellen. Am Ende konnte Benno Häusler das Turnier für sich entscheiden. Dabei lag er mit 4,5 Zählern punktgleich mit Lorenz Hecht an der Spitze, so dass seine etwas bessere Feinwertung den Ausschlag gab.

Foto: Helmut Kurz spielte Remis am siebten Brett.In der letzten Runde vor Weihnachten musste die erste Mannschaft des Schachklubs Landau-Dingolfing in Landshut eine heftige 2,5:5,5-Niederlage gegen den Nachbarverein einstecken.  Wirkliche Gewinnchancen hatten die Dingolfinger zu keiner Zeit des Aufeinandertreffens. Die Gastgeber erwiesen sich einfach als überlegen.

Dietmar Weidlich und Helmut Kurz mühten sich auf den beiden letzten Brettern im Londoner System tapfer aber letztendlich erfolglos ab. Ihre Gegner wehrten sich energisch und erreichten im Mittelspiel schließlich ausgeglichene Stellungen, beide Partien endeten daher mit einem Remis.

Wesentlich schärfer ging es dagegen bei Dr. Christoph Schultes an Brett drei zur Sache. Die eigentlich ruhige Katalanische Eröffnung entwickelte sich ungewohnt scharf und es entstand eine äußerst komplizierte Figurenposition. Die Kontrahenten verbrauchten viel zu viel Bedenkzeit und so kam es zu einem wilden und schnellem Schlusskampf, der dann aber doch in ein unentschiedenes Läufer-Springer-Endspiel mündete.

Krystian Ofierzynski hatte einen gelungenen Einstand.Das erste Heimspiel in dieser Saison endete mit einer unglücklichen 3,5:4,5-Niederlage des Schachklubs Landau-Dingolfing gegen den SC Bayerwald/Regen. Zwar gehören die Bayerwälder zu den Titelfavoriten in der Niederbayernliga, dennoch hatten sich die Dingolfinger schon etwas mehr ausgerechnet.

Nach einem schnellen Friedensschluss von Dr. Christoph Schultes an Brett 3 folgte jedoch eine bittere Niederlage von Gottlieb Kutschera am siebten Brett. Kutscheras Vorgehen auf der c-Linie im Londoner System scheiterte und kosteten ihm eine ganze Qualität. Sein Kontrahent kompensierte diesen Vorteil bis zum Ende der Partie und vermeldete schließlich den vollen Punktgewinn. An Platz sechs entschied sich Helmut Kurz ebenfalls für dieses Eröffnungssystem, ging aber deutlich bedächtiger vor. Es entstand eine völlig verschachtelte Bauernstellung, in der für beide Seiten kein Durchkommen war, was schließlich zum Remis führte.

Hans Theiß zeigte eine hervorragende Leistung.

Für die erste Mannschaft des Schachklubs Landau-Dingolfing stand am letzten Sonntag in der Niederbayernliga das Auswärtsspiel gegen den SV Röhrnbach auf dem Programm. Dagegen musste die zweite Mannschaft beim SK Passau antreten. Schon im Vorfeld kam es zu erheblichen Problemen. Krankheitsbedingt und aus privaten Gründen waren fünf Spieler ausgefallen und so musste der Klub ersatzgeschwächt die Fahrt in den Bayerischen Wald antreten. Die Röhrnbacher boten dagegen beinahe ihre Bestbesetzung auf und ihre Überlegenheit zeigte sich schon recht bald.
Bereits nach zwei Stunden stand es 3:1 für die Gastgeber. Niklas Rohne machte in der Englischen Eröffnung kaum Fortschritte. Sein erfahrener Gegner opferte kurzfristig die Qualität für eine deutliche Initiative. Rohnes Stellung war diesem Druck bald nicht mehr gewachsen. Ganz ähnlich erging es Kurt Hähnlein. Er vernachlässigte mit den weißen Steinen die Entwicklung zu sehr, was sein Kontrahent ziemlich schnell bestrafte. Nach unvermeidlichem Materialverlust erfolgte die Kapitulation des Dingolfingers.
Helmut Kurz konnte von Glück reden, dass er gerade noch so den Remishafen erreichte. Sein Skandinavier funktionierte alles andere als gut.Der Röhrnbacher attackierte dann aber etwas zu forsch und die Partie endete im Dauerschach. Lediglich Dr. Christoph Schultes zeigte mit seiner Katalanischen Eröffnung eine halbwegs solide Leistung. Nach beiderseitiger Bauernverdoppelung im Zentrum war allerdings nicht mehr viel zu holen. Auch dieses Brett endete Unentschieden.

Schach in Landau

Am Freitag (21.09) findet der Schachabend wegen der Umbaumaßnahmen in der Landauer Dreifachsporthalle wieder im Kolpinghaus in Dingolfing (Obere Stadt 72) statt.

Mitglieder gesucht

Der Schachklub Landau-Dingolfing sucht Verstärkung für seine Jugend- und Erwachsenenmannschaften in der Niederbayern- und Bezirksliga. Wir bieten zwanglose Trainingseinheiten und Vereinsturniere in angenehmer Atmosphäre und ein auch ansonsten intaktes Vereinsleben. Vorkenntnisse sind von Vorteil aber keine zwingende Voraussetzung. Schauen Sie doch einfach mal bei einem unserer Vereinsabende vorbei! Nähere Informationen finden Sie hier.